Die 10 schönsten Wissenschaftsmuseen (2.Teil) - Anfassen erlaubt!

Ein Museumsbesuch ist heutzutage nicht mehr nur das blosse Betrachten von kostbaren Exponaten. Die neue Generation von Ausstellungshäusern heisst Science-Center. Hands-on-Museen oder zu Deutsch Mitmachmuseen. Ihr Merkmal: Es darf angefasst, gefühlt, gerochen und eigenständig experimentiert werden. Sehnsucht Deutschland stellt die spannendsten Wisschenschaftsmuseen des Landes vor.

Copyright Deutsches Museum München

Energietechnik früh erlernen im Deutschen Museum



Asisi Panometer, Deutsches Museum und Science Center Explora

Hautbeobachtung. Copyright Phaenomenta in Lüdenscheid

6. ASISI PANOMETER, DRESDEN UND LEIPZIG
Bei Yadegar Asisis weltgrößten 360°-Panoramen in Leipzig und Dresden steht nicht das Anfassen im Vordergrund, hier werden die Sinne fürs Sehen geschärft. „1756 Dresden“ ist die erste, historisch weitgehend fundierte Gesamtansicht des barocken Dresdens. Von einer 12 Meter hohen Plattform blickt man weit über die Dächer und Plätze der Residenzstadt bis zur Festung Königstein am Horizont. Die Komplexität und Schönheit des brasilianischen Regenwalds zeigt Asisis Zauberbild der Natur „Amazonien“ in Leipzig. Bäume, die weit in den Himmel wachsen, lange Wurzeln, die scheinbar aus der Luft herabhängen, grünes Dämmerlicht und ein vieltausendstimmiges Konzert der Tiere, die dort leben.


7. DEUTSCHES MUSEUM, MÜNCHEN
Mit rund 55.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche ist es nicht nur eines der größten Museen der Welt, es ist auch eines der erfolgreichsten. Wie vielleicht kein anderes naturwissenschaftlich-technisches Museum spiegelt das Deutsche Museum den technischen Fortschritt und die technisch-naturwissenschaftlichen Errungenschaften dieses Jahrhunderts, aber auch den damit verbundenen gesellschaftlichen Wandel wider und verfügt über den wohl größten Bestand an wertvollen technischen und naturwissenschaftlichen Originalexponaten. Mit interaktiven Experimenten, modernsten Medien und Exponaten sollen hier in Zukunft faszinierende Erlebniswelten entstehen.


8. FRANKFURT SCIENCE CENTER EXPLORA
Das sogenannte Hands-on-MitmachMuseum zu den Themen Wahrnehmung, Sinnestäuschung, Kunst, Sprache, Mathematik, Physik: Das Explora-Museum ist ein international angesehenes Privatmuseum und konfrontiert Kinder und Eltern mit der Thematik der optischen Faszination. Es befindet sich in einem ehemaligen Bunker, der alten Glauburg im Frankfurter Nordend, und beherbergt eine riesige Sammlung an 3D-Kunst, visuellen Phänomenen und optischen Täuschungen, die man mit einer speziellen 3D-Brille ausgestattet erleben kann.

Science Center Spectrum und Phänomenta

9. SCIENCE CENTER SPECTRUM, BERLIN
Warum ist der Himmel blau? Kann man Wärme sehen? Und: Wieso fällt ein Flugzeug nicht vom Himmel? Dies sind nur drei von vielen Hundert Fragen aus der Welt der Naturwissenscha und Technik, auf die das Science Center Spectrum eine Antwort gibt. 250 Experimentierstationen aus zehn verschiedenen Themenbereichen wie z. B. Mechanik und Bewegung, Mikrokosmos und Makrokosmos, Musik und Hören laden zum Erkunden und Sammeln eigener Erfahrungen ein. Das Science Center Spectrum Berlin gehört zur Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin.


10. PHÄNOMENTA, FLENSBURG, PEENEMÜNDE, BREMERHAVEN, LÜDENSCHEID
Wie funktioniert Strom? Wie entsteht ein Blitz? Wie sieht Radioaktivität aus? Unter dem Namen Phänomenta gibt es in Deutschland vier interaktive Ausstellungen zum Mitmachen und Ausprobieren, die den Besuchern die Gesetze und Phänomene der Physik näherbringen. Die Phänomenta versteht sich in erster Linie nicht als eine belehrende Einrichtung, sondern will der Neugier Raum geben und zeigen, wie naturwissenschaftlich-technische Phänomene selbstständig erfolgreich erschlossen werden können.

Quelle: www.sehnsuchtdeutschland.com (18.03.2016)