Die Elbmeile - 2,6 Kilometer Hafenvergnügen

Erlebniswelt Elbmeile: Zwischen Fischmarkt und Museumshafen Övelgönne mischt sich Modernes mit Traditonellem. Hier flaniert man, hier kauft man ein, hier isst man gut.

Hafenflair pur gibt es an der Elbmeile; Foto: Bettina Sandt


Die Elbmeile verbindet Tradition und Moderne

Touristen vor der Fischauktionshalle; Foto: www.mediaserver.hamburg.de

Was dem Tarzan seine Jane, ist dem Hamburger sein Fisch. Am eindrucksvollsten erlebt man diese Leidenschaft auf dem sonntäglichen Fischmarkt. Hier treffen sich die letzten Nachtschwärmer von der Reeperbahn und Frühaufsteher, die als Erste die frische Ware ergattern wollen. In der historischen Fischauktionshalle bruncht man zu Jazz-, Skiffle- oder Country- und Western-Musik.

Das denkmalgeschützte Gebäude ist auch Startpunkt der sogenannten Elbmeile, dem zweiten In-Viertel am Fluss. Auf 2,6 Kilometern führt diese bis zum Museumshafen Övelgönne. Um die Tradition des Altonaer Fischmarktes und Hafens gemeinschaftlich zu fördern und auszubauen, wurde die Interessengemeinschaft Elbmeile e.V. gegründet, der sich viele namhafte Unternehmen angeschlossen haben. "Die Elbmeile verbindet Charme, Tradition und Moderne", sagt Götz Weisener, der hier seit eineinhalb Jahren Quartiersmanager ist. "Das kommt an. Übers Jahr laufen mindestens 1,5 Millionen Menschen über die Meile, und wenn alle Bauprojekte abgeschlossen sind, werden hier 30.000 Menschen wohnen und arbeiten."

Shopping à la carte gibt es im Stilwerk, lässige Frisuren bekommt man im Schneideraum. Wer mal anders übrnachten will als im klassischen Hotel, bettet sich nobel in der Clipper Elb-Lodge. Das Nachtleben genießt man stilvoll im IndoChine, ob auf der Panoramaterrasse zu Pianomusik oder in der stylischen Ice Bar.

Im Sommer waren hier außerdem bislang die Beachclubs der Anlaufpunkt für Strandschwärmer. Diese müssen im nächs ten Jahr jedoch wohl einem größeren Projekt Platz machen, denn wo bislang Sonnenliegen standen, entsteht nun der Cruise Terminal 2, an dem bis zu 300 Meter lange Kreuzfahrtschiffe anlegen werden.

Vor allem kulinarisch ist das Viertel bestens aufgestellt. Wer selbst kochen will, bekommt im Frischeparadies feinste Lebensmittel. Der neue Wochenmarkt direkt am Fischmarkt, der jeden Donnerstag von 11 bis 17 Uhr stattfindet, hat ebenso seine Fans. Wer lieber essen geht, findet alles, was das Herz begehrt – vom besternten Tafelhaus über Promikoch Henssler & Henssler bis zur feinen französischen Küche im Restaurant Marseille.

Quelle: www.sehnsuchtdeutschland.com (27.11.2012)