Das Städel Museum - Ein Muss für Frankfurt-Besucher

Wer sein Wohnhaus einer Stiftung überlässt, hat Gründe gehabt. Johann Friedrich Städel legte 1816 den Grundstein für eines der bekanntesten Kunstmuseen in Deutschland.

Das Städel am Main. Foto: Norbert Miguletz / Städel Museum


Das Vermächtnis des Herrn Städel - eine öffentliche Kunstsammlung von Rang

Im Städel - Ansicht der Streitbilder. Foto: Alexander Heimann / Städel Museum

Das Städel ist eines der bedeutendsten und bekanntesten Kunstmuseen in Deutschland.
Es ist ein "Muss" bei jedem Frankfurt-Besuch.

Dass es so gekommen ist, verdankt vor allem die Stadt Frankfurt der Vision des Stifters Johann Friedrich Städel, der 1816 starb, der Eröffnung seines Testaments, in dem er das nach ihm benannte Kunstinstitut stiftet, das von fünf Administratoren aus der Frankfurter Bürgerschaft geleitet werden soll. Städel vermacht sein Wohnhaus am Roßmarkt, die darin untergebrachte Kunstsammlung, sowie sein Vermögen dem Institut, dem er zwei Aufgaben stellt:
eine öffentliche Kunstsammlung zu unterhalten und zu pflegen und die Ausbildung des künstlerischen Nachwuchses zu fördern.

700 Jahre europäischer Kunst sind hier heute versammelt in einer Auswahl aus 2.700 Gemälden, 600 Skulpturen und 100.000 Zeichnungen und Druckgraphiken von Dürer, Holbein und Cranach über Rembrandt, Vermeer, Monet, Van Gogh und Cézanne bis hin zu Matisse und Picasso, Bacon und Baselitz, Serra und Palermo.

Meisterwerke europäischer Kunst auf sieben Jahrhunderten

Die Sammlung des Städel präsentiert Meisterwerke europäischer Kunst aus sieben Jahrhunderten; glanzvolle Gemälde aus unterschiedlichen Epochen und Kunstlandschaften vom frühen 14. Jahrhundert bis zur Gegenwart.

Das Städel besitzt rund 600 Skulpturen, von denen nur ein kleiner Teil ausgestellt ist.

Das Zusammenspiel zwischen den Skulpturen und den Gemälden des 19. und 20. Jahrhunderts bietet hierbei einen besonderen Reiz.

Die Vielfalt der Sammlung bietet anregende Begegnungen mit Kunst: Neben Altbekanntem und Vertrautem gibt es stets Neues zu entdecken. Sie haben hier die Möglichkeit, eine Auswahl der ausgestellten Kunstwerke mit kurzen Erläuterungen anzusehen.




Quelle: www.sehnsuchtdeutschland.com (17.11.2012)