Lange Nacht der Museen in Berlin

Wer glaubt, im Museum bei Nacht herrsche Langeweile, der irrt. Zwei Mal im Jahr zieht die Berliner Museumslandschaft die Besucher in Ihren Bann und demonstriert bei der Langen Nacht der Museen, dass im Museum bei Nacht so schnell niemand einschläft.

Lange Nacht der Museen: Das Alte Museum; Foto: © Sergej Horovitz


Das Highlight im Berliner Museumsjahr

Bequem von Tür zu Tür mit dem Shuttle-Service der Lange Nacht der Museen; Foto: © Sergej Horovitz

Es war ein mal eine kleine Idee, die war so fix, dass es ihr gelang zu etwas ganz Großem zu werden: Die Lange Nacht der Museen ist Berlins kulturvollste Nacht und das Original aller Langen Museumsnächte weltweit. Zwei mal im Jahr öffnen Berliner Museen, Sammlungen, Archive, Gedenkstätten und Ausstellungshäuser ihre Pforten bis weit nach Mitternacht. Denn wer glaubt, dass man Museen nur tagsüber besuchen kann, der irrt. Am jeweils letzten Samstag im Januar und August wird in der Berliner Museumslandschaft die Nacht zum Tage gemacht.

Im Sommer heißen bis zu 120 Häuser auf einer Fläche von fast 400 km² nachtschwärmende Museumsbesucher willkommen. Ein ausgetüfteltes Bus-Shuttle-System verbindet die einzelnen Veranstaltungsorte miteinander, und ermöglicht so komfortables Museumshopping auf dem gesamten Areal. Der Shuttle-Service wurde zum Markenzeichen der Berliner Langen Nacht. Insgesamt sind bis zu 60 Sonderbusse im Einsatz, um die Besucher von Ort zu Ort zu bringen. Wenn Väterchen Frost in der Hauptstadt verweilt setzen die Organisatoren auf kurze Wege zwischen den Museen, so beschränkt sich die lange Nacht im Winter weitgehend auf den Innenstadtbereich.

Einen Überblick über alle Veranstaltungspunkte der Langen Nacht gibt es im jeweiligen Programmheft und im Internet unter www.lange-nacht-der-museen.de . Dort finden sich auch verschiedene Routenvorschläge, die die Orientierung erleichtern sollen. Wer sich gern selbst eine Route zusammenstellen möchte findet unter Meine Lange Nacht die Möglichkeit dazu. Wer sich als Nutzer registriert, kann sein individuelles Programm zusammenstellen und speichern. Ein tolles Werkzeug, das die Vorfreude auf das Highlight im Berliner Museumsjahr steigert.

Quelle: www.sehnsuchtdeutschland.com (14.04.2015)