Richard-Wagner-Festspiele Bayreuth - Götterdämmerung auf dem Grünen Hügel

Eva Wagner Pasquiers und Katharina Wagner bestreiten auch die fünfte Festspielsaison und damit die 102. Bayreuther Festspiele zusammen. Die berühmten Festspiele stehen im Sinne Richard Wagners davor, mal wieder etwas Neues zu erschaffen.

Das Festspielhaus auf dem Wagnerhügel. Foto: Stadt Bayreuth


Sitzkissen und Enthusiasmus für die größten Werke Wagners

Die Pause wird abgeblasen, man strömt wieder hinein. Foto: wikipedia

Ende Juli beginnen die 102. Bayreuther Festspiele, die fünften unter der Leitung von Eva Wagner Pasquier und Katharina Wagner. Hunderte Kameras und Tausende Schaulustige werden sich auf die Ehrengäste fokussieren, die zum Auflauf kommen werden.

In Bayreuth ist das Leben eine Oper: Seit über 135 Jahren herrscht Richard Wagners Sippe auf dem Grünen Hügel in Bayreuth, um jährlich im Juli/August im extra für diesen Zweck von Wagner erbauten Festspielhaus mit großem Getöse auf- und durchgeführt zu werden.

Sie wurden vom Komponisten Richard Wagner ins Leben gerufen und am 13. August 1876 zum ersten Mal eröffnet und sind heute so begehrt, dass die jährlich stattfindenden und lange im voraus ausverkauften 30 Vorstellungen von ca. 58.000 Zuschauern gesehen werden können, aber von rund 500.000 Fans gerne gesehen werden würden. Wartezeiten von sieben und mehr Jahren sind inzwischen gängig. Oder geschicktes Marketing.

Eine Aufführung seiner drei Frühwerke hat Wagner selbst untersagt, da diese seinen später formulierten Ansprüchen an das musikdramatische Theater nicht länger genügten.

Die 102. Bayreuther Festspiele 2013 beginnen am 25. Juli mit „Der fliegende Holländer“. "Thannhäuser", "Lohengrin", "Das Rheingold", "Die Walküre", "Siegfried" und "Götterdämmerung" vervollständigen den Spielplan.

Quelle: www.sehnsuchtdeutschland.com (07.04.2013)