Hamburger Ostertöne - Klassische Klänge in der Laeiszhalle

Klassische Musik von Brahms bis heute ist Programm bei den Hamburger Ostertönen, die in der Laeiszhalle ihren Platz haben.

Das Ensemble Recherche spielte auch mal zu Ostern, Foto: ensemble recherche


Ostern mit Brahms

Die Laeiszhalle, ehemals Musikhalle in Hamburg; Foto: Christian Spahrbier

Nicht mehr wegzudenken aus dem Festivalkalender der Hansestadt sind die Hamburger Ostertöne, die 2013 im neunten Jahr bestehen.

Unter der künstlerischen Leitung von Simone Young besticht das Festival seit jeher durch ein fantasievolles Programm, das den musikalischen Faden von Brahms hin zur Gegenwart spinnt, inspirierende Begegnungen ermöglicht und Musik in Beziehung zu benachbarten Kunstsparten setzt. Einführungsveranstaltungen ist dabei ein hoher Stellenwert beigemessen.

Zum letzten Mal wartete zu Ostern 2012 ein facettenreiches Programm von Brahms bis zur Moderne darauf, von neugierigen Ohren entdeckt zu werden.
Im Zentrum stand diesmal das Klavier. Die Weltklasse-Pianistin Elisabeth Leonskaja und ihr ehemaliger Schüler Markus Hinterhäuser begleiteten den NDR Chor in Brahms' eigener Fassung seines »Deutschen Requiems« zu vier Händen, dirigiert von Ivor Bolton. Dejan Lazic dagegen hatte das Violinkonzert für Klavier und Orchester selbst bearbeitet und führte es mit den Philharmonikern Hamburg auf. Nicolas Hodges schließlich steuerte pianistische Brahms-Miniaturen bei.
Als Composer in Residence konnte mit Isabel Mundry wieder eine charismatische Komponistenpersönlichkeit gewonnen werden. Für die Ostertöne 2012 hatte sie dem Ensemble Resonanz ein Auftragswerk auf die Saiten geschrieben – und mit Ingo Metzmacher und dem Gustav Mahler Jugendorchester wartete ein ganz besonderes Gastspiel auf die österlichen Konzertgänger.

Quelle: www.sehnsuchtdeutschland.com (22.11.2017)