67. Essener Lichtwochen: Europa in Essen – Gastland Dänemark

Nach den Lichtwochen heißt vor den Lichtwochen: In diesem Jahr wird erneut ein Gastland im Fokus der illuminierten Großveranstaltung stehen. Damit wird die Reihe „Europa zu Gast in Essen" fortgeführt. Gastland 2016/17 ist dann Dänemark.

Über 500.000 kleine Lichter erhellen die Stadt; Foto: Peter Wieler


Abschied der Glühbirne - Essen setzt auf LED

Der Förderturm ist Zeichen des Zollvereins; Foto: Peter Wieler

Zehn Wochen lang präsentiert sich die Essener Innenstadt ab 30. Oktober 2016 in ihrem vielleicht schönsten Licht: Bis 8. Januar 2017 können sich die Besucher der 67. Essener Lichtwochen von der charmanten Seite der dunklen Jahreszeit überzeugen und in eine Welt aus Licht-Emblemen und stimmungsvoller Beleuchtung eintauchen. Erwartet werden wieder rund fünf Millionen Besucher.

Gut zwei Wochen vor Beginn des Internationalen Weihnachtsmarktes gehen in Essen bereits die Lichter an: Die traditionellen Lichtwochen in der Innenstadt vereinen auf unnachahmliche Weise vorweihnachtliche Beleuchtungselemente mit großformatigen, farbigen Themenbildern. Die Leuchtobjekte - ebenerdige Installationen ebenso wie die Motivbilder hoch über den Köpfen der Menschen - ziehen sich vom neuen Essener Hauptbahnhof vorbei am Grillo-Theater und der legendären Lichtburg bis tief hinein in die Essener City.

Dabei geht die EMG neue Wege: Die Lichter der Großstadt, in Essen werden sie bereits seit 2008 von LEDs erzeugt - eine Energieeinsparung von etwa 90 Prozent im Vergleich zur Glühlampe. Die ästhetischen Vorteile des neuen Systems sind dabei mehr als nur eine willkommene Zugabe: Dank der modernen LED-Technik können mittlerweile auch dreidimensionale Lichtobjekte umgesetzt werden. Dabei kommen insgesamt 600.000 Leuchtdioden zum Einsatz.

Quelle: www.sehnsuchtdeutschland.com (19.11.2017)