Donauberglandweg - der Spektakuläre

Im Januar 2008 auf der CMT zum Qualitätsweg Wanderbares Deutschland gekürt, wird der Donauberglandweg bald zum Renner unter den deutschen Topwanderwegen werden.

Erfrischung an einer Quelle im Schäfertal; Foto: www.wanderwelten.com


Start: Gosheim (Lemberg), Ziel: Beuron an der Donau, Distanz: 67 km

Blick vom Knopfmacherfelsen auf das Donautal; Foto: www.wanderwelten.com

Schon der Auftakt am Lemberg geht auf hohes Niveau, wenn er nach steilem Zickzack gemeinsam mit dem HW1 Schwäbische-Alb-Nordrand-Weg bis auf den Gipfel klettert. Ausgerechnet am höchsten Berg der "Alb" gibt es keinen der am weiteren Wegverlauf so zahlreichen Aussichtsfelsen.

Dafür führen aber 152 Treppenstufen auf den Lembergturm, von dem sich so doch noch eine faszinierende Rundsicht auf den Schwarzwald von der Hornisgrinde bis zum Feldberg, auf fast die gesamte Schwäbische Alb und an klaren Tagen auf die Alpen von der Zugspitze bis zu den Berner Alpen bietet.

Mit einem Schlenker über den Auchten nach Wehingen, um Gosheim herum, erreicht der Donauberglandweg am 1.001 Meter hohen Paradeaussichtspunkt des Kehlen den Albtrauf, jenen merkwürdig steilen Abhang, der die gesamte Westkante der Albhochfläche schlagartig vom mehr als 300 Höhemeter tieferen Albvorland trennt.

Mitten im Naturpark Obere Donau liegen die beiden alten Donaustädte Mühlheim und Fridingen. Fachwerkhäuser und zwei ganz unterschiedliche Schlösser zieren die schönen Altstädte, die durch den Donauberglandweg miteinander verbunden sind. Dazwischen liegt ein spektakuläres Wegstück über den Gelben Fels und den Stephansfels.

Zwischen Fridingen und Beuron legt die bisher schon faszinierende Landschaft noch eine Schippe drauf. Fantastische Felsszenerien am Knopfmacherfels, Stiegelesfels und der Berg- und Tallauf durch die südlichen Seitentäler des kolossalsten außeralpinen Flussdurchbruchs Deutschlands machen die letzten Kilometer bis zum Ziel zum puren Vergnügen.

Tipp der Redaktion

In Tuttlingen ist das Thermal- und Freizeitbad „TuWass“ eines der beliebtesten Ausflugsziele der Region. Eine Zeitreise in die Vergangenheit dieser ist dagegen ein Besuch im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck.

Höhepunkte entlang des Donauberglandweg

Diese Etappen sollte man nicht verpassen:

Etappe 1: Lemberg - mit 1.1015 Metern höchster Berg der Schwäbischen Alb

Etappe 1: Kehlen - auf 1.001 Metern einer der Paradeaussichtspunkte am Albtrauf

Etappe 1: Dreifaltigkeitsberg - Wallfahrtskirche mit Ausstattung von J.A. Feuchtmayer

Etappe 2: Mühlheim a. d. Donau - gotisches Fachwerkrathaus, Schloss und Galluskapelle

Etappe 3: Kolbinger Höhle - erschlossene Tropfsteinhöhle mit Felsentor

Etappe 3: Stiegelesfels - der gewaltigste und alpinste Abschnitt des Donautals

Etappe 3: Fridingen/Donau - Fachwerkhäuser im denkmalgeschützten Stadtkern

Etappe 4: Ruine Kallenberg - hochmittelalterliche Burgruine auf steilem Fels über der Donau

Etappe 4: Schloss Bronnen - Burganlage auf kühnem Felsturm in Privatbesitz

Etappe 4: Beuron - bedeutende Benediktiner-Erzabtei mit barocker Wallfahrtskirche in einer Flussschlinge der Donau

Quelle: www.sehnsuchtdeutschland.com (22.11.2017)