Gärten ohne Grenzen im Dreiländereck

Das Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Luxemburg glänzt als beliebtes Feriengebiet, in dem eine kleine Europareise innerhalb weniger Tage möglich ist.

Prächtige Gartenkulturen im Dreiländereck. Foto: Bitche


Grenzenlose Erlebnisse

Mächtige Steinkunst entlang der Straße der Skulpturen. Foto: www.saarland-tourismus.de

Das Saarland bildet mit Rheinland-Pfalz Teil den Deutschen Abschnitts des Dreiländerecks mit Frankreich und Luxemburg. Touristen wird hier eine große Vielfalt geboten, durch abwechslungsreiche Rad- und Wandertouren, prächtige Burgen und Schlösser, oder durch die unterschiedlichen kulinarischen Genüsse.

Im Grenzgebiet Saarland-Lothringen-Luxemburg entstand in den letzten Jahren das Tourismusprojekt "Gärten ohne Grenzen", das sich mit alter Gartenkultur befasst und dabei historisch rekonstruierte sowie frei konzipierte Gartenanlagen schafft.

Außergewöhnlich ist nicht nur die Idee dieses grenzüberschreitenden Gartennetzwerks, sondern auch die Pflanzenvielfalt und die Verschiedenartigkeit der Gärten. So sind französische, deutsche, luxemburgische Gärten, Gärten mit Tradition, Gärten der Zukunft, kleine Gärten oder ausgedehnte Parkanlagen, die den Geist des Schauplatzes, aber auch die Intention und Leidenschaft ihrer Schöpfer widerspiegeln, zu bestaunen. Alle Gärten zeigen, dass die deutsche, luxemburgische und französische Kultur im Dreiländereck gemeinsame Wurzeln hat.

Zeichen der Verständigung über Grenzen hinweg

Eine weitere Sehenswürdigkeit, die im Dreiländereck zu finden ist, sind die "Steine an der Grenze" im deutsch-französischen Grenzgebiet.

Die außergewöhnliche Landschaft in dieser Region hat den Merziger Bildhauer Professor Paul Schneider 1986 dazu angeregt, Künstler aus aller Welt zu den bisher sieben Bildhauersymposien "Steine an der Grenze" einzuladen, um ihre Empfindungen zum Thema "Grenze und Grenzüberwindung" in Steinskulpturen auszudrücken.

Seither sind 28 Kunstwerke entstanden, die sich bei einem ausgedehnten Spaziergang oder einer Radtour besichtigen lassen. Das immer am 15. August stattfindende Symposiums-Fest, das von deutschen und französischen Vereinen aus den Grenzorten ausgerichtet wird, ist beliebter Treffpunkt, bei dem man sich mit deutschen und französischen Spezialitäten auch international verwöhnen lassen kann.

Quelle: www.sehnsuchtdeutschland.com (18.11.2017)