Heidelberg - Perle am Neckar

Nicht nur bei Amerikanern steht die romantische Neckarstadt hoch im Kurs. Heidelberg punktet auch hierzulande mit Geist, Geschichte und Schönheit.

Romantischer Blick über den Neckar auf das Schloss, Rechte: Heidelberger Tourismus & Kongress GmbH


Heidelberg – mehr als nur Romantik

Romantik pur - Heidelberg. Foto: Heidelberger Tourismus & Kongress GmbH

Heidelberg am Neckar ist weltberühmt für sein Schloss, für den Philosophenweg am gegenüberliegenden Ufer, für die älteste Universität Deutschlands. „Sehnsucht Deutschland“ hat sich für Sie in der wunderschönen Stadt umgesehen und ist auf eine große Bandbreite von Attraktionen für jeden Reisenden gestoßen.

Heidelberg ist Anwärter auf den Titel „Weltkulturerbestätte“ der UNESCO. Die Auswirkungen einer solchen Auszeichnung sind vor allem mehr Besucher aus aller Welt. Heidelberg hat das mit etwa 600.000 Besuchern im Jahr eigentlich nicht nötig, aber eben verdient: Aus dem 13. Jahrhundert stammen die ersten Bauten des Heidelberger Schlosses.

Eigentlich ist das Schloss überwiegend eine Ruine, aber eben eine sehr imposante. Speziell der Blick vom gegenüberliegenden Neckarufer zeigt die ganze Pracht des Baus. Ein besonderer Reiz des Heidelberger Schlosses liegt in einem kühlen Gewölbe: das gigantische Weinfass des Kurfürsten Karl Philipp (1716-1742). Dieses Fass ist das größte Holz-Weinfass der Welt und kann rund 195.000 Liter des Getränks aufnehmen.

Philosophenweg, malerische Altstadt und Schloss

Eine der bekanntesten und beliebtesten Gestalten der Heidelberger Stadtgeschichte ist der Zwerg Perkeo, dessen Statue auf einem Sockel gegenüber des großen Fasses steht.

Der aus Südtirol stammende Perkeo war Hofnarr und Fasswächter und als solcher berüchtigt für seine Trinkfestigkeit. Angeblich soll er daran gestorben sein, dass er statt des üblichen Humpens Wein einmal aus Versehen ein Glas Wasser getrunken hatte. Und sein Name schließlich leitet sich der Legende nach von der Antwort ab, die er auf jede Einladung zum Trinken gab: „Perché No?“ („Warum nicht?“). Seine Geschichte ist sogar in einem Lied festgehalten.

Große Dichter und Denker haben sich in Heidelberg eingefunden und sind den höher gelegenen Philosophenweg entlang gepilgert, um den schönsten Blick auf das Schloss am bewaldeten Hang des Königstuhls, den Neckar, die Alte Brücke und die malerische Altstadt zu erheischen.

Im Duft des Flieders der den ganzen Philosophenweg säumt, haben etwa Hölderlin, Goethe oder Clemens Brentano ihre Wanderungen gemacht und Inspiration für ihre Werke gefunden. Neben der Pracht des Flieders prägt auch der überall präsente Blauregen das romantische Stadtbild.

Jazzgeschichte in ehemals rauchigen Kellern

Doch nicht nur Gelehrte haben sich von der Stadt mit der ältesten Universität in Deutschland angezogen gefühlt. Jazzmusiker wie Louis Armstrong, Ella Fitzgerald und Frank Zappa haben Heidelberg, die in der Umgebung stationierten GIs und vor allem den ältesten Jazzclub Deutschlands das „Cave 54” besucht. Noch heute finden im Kellergewölbe der Krämergasse 2 in der Altstadt spannende Sessions und Konzerte statt.

Und auch die Umgebung der Stadt am Neckar hat es in sich. Ob prickelnde Großstädte oder die reine Natur des Odenwaldes, die liebliche Landschaft der Pfalz oder eine Schifffahrt durch das Neckartal, die Liste der Möglichkeiten ist beinahe unbegrenzt.

Das sollten Sie gesehen haben.

Quelle: www.sehnsuchtdeutschland.com (21.11.2017)