Städte in Sachsen – Lieblingsplätze der Geschichte

Durch enge Kopfsteinpflaster-Gassen streifen, verträumte Viertel erkunden und über kleine Boulevards bummeln. Klingt traumhaft? Sachsens malerische Stadtschönheiten verführen zu spannenden Kurztrips. Wie könnte Ihr perfektes Wochenende in einer der 13 romantischen, kleineren Städte Sachsens aussehen? Wir verraten Ihnen die besten Locations, Events und Geheimtipps.

Meißen verzaubert mit dem ältesten Schloss Deutschlands.?


Wein-, Villen- und Gartenstadt Radebeul

Einmalige Architekturdenkmäler, spannende Museen und kulinarische Genüsse – mit ihrem ganz unterschiedlichen Flair, das von Barock über moderne Eleganz, Industriearchitektur und Jugendstil einerseits, von verträumter Romantik bis hin zum quirligen Nachtleben andererseits reicht, hat jede der 13 kleinen Stadtschönheiten ihre ganz eigne Anziehungskraft.


Meißen – Die Wiege Sachsens
Meißen präsentiert sich wie aus dem Märchen: Jahrhundertealte Häuser mit schönen Sandsteinportalen und ziegelroten Dächern entlang schmaler Straßen und verwinkelter Gassen. Hoch oben und weithin sichtbar der Burgberg – bekrönt von den Türmen des berühmten Meißener Doms. Von der Elbe unten hört man die Dampfer tuten. Die Wiege Sachsens an der Elbe verzaubert mit dem ältesten Schloss Deutschlands, köstlichem Wein aus den Steillagen an der Elbe und dem berühmten Meissener Porzellan. Das „Weiße Gold" mit dem Markenzeichen der „Blauen Schwerter" verschaffte Meißen Weltgeltung und legt bis heute einen feinen Glanz über die Stadt.

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Zwickau – Karossen, Kunst und Klangzauber
Die Heimat von August Horch und Robert Schumann, von Industriegeschichte und Jugendstil im Westen Sachsens begeistert auf vielfältigste Weise. Historische Technik und klassische Musik – Zwickau klingt in den höchsten Tönen und punktet mit schöner Architektur, Kultur und bunten Events. Von ihrer historischen Seite zeigt sich die alte Tuchmacher- und Bergstadt in der liebevoll sanierten Innenstadt. Die winzigen Priesterhäuser aus dem 13. Jahrhundert gelten als das älteste erhaltene Wohnensemble in Deutschland. Wo könnte man schöner durch die Jahrhunderte schweifen?
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Radebeul  – Wein und Genuss
Eingebettet zwischen Weinbergen und Elbe liegt die Schöne auf halber Strecke zwischen Dresden und Meißen. Radebeul hat viele charmante Gesichter: Ob bei einer romantischen Weinbergswanderung oder bei ausgelassenen Festen, bei einem gemütlichen Glas Wein im Winzerhof oder bei einer Radtour durch die historischen Wege der Oberlößnitz – Radebeul bietet Genuss für alle Sinne im mediterranen Flair. In der Villen- und Gartenstadt entdeckt man zudem den großen Abenteurer Karl May und einen wundervollen Dorfanger.
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Annaberg-Buchholz  – Bergbau und Handwerkskunst
„Glück auf“! Die erzgebirgische Stadt Annaberg-Buchholz verzaubert vor wunderschönem Panorama mit meisterhafter Volkskunst, lebendiger Kirchenkunst, filigranem Handwerk und kulinarischen Leckereien. Annaberg-Buchholz zählte im 16. Jahrhundert dank des reichen Silberfundes zu den wohlhabendsten Städten Sachsens. Die spannende Welt „unter Tage“ erkundet man am besten in einem der Besucherbergwerke. Die historische Wirkungsstätte des legendären Rechenmeisters Adam Ries birgt auch heute noch so manch‘ Geheimnis. Und in der Advents- und Weihnachtszeit tauchen tausende Lichter die Stadt und die gesamte Region in eine zauberhafte Atmosphäre.
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Freiberg  – Stadt des Silbers
Idyllisch am Fuße des Erzgebirges und nahe Dresden gelegen, zählt die Silberstadt Freiberg zu einer der schönsten Städte Sachsens. Der Silberbergbau lieferte seit dem 12. Jahrhundert den Grundstein für die erfolgreiche Entwicklung der Stadt bis in die Gegenwart. Lebendig wird die bedeutende Geschichte der Silberstadt im Besucherbergwerk „Reiche Zeche“. Und die schmucken Bergmänner sind zum Bergstadtfest und zur Bergparade im Advent auch heute noch zu erleben. Freiberg bezaubert außerdem mit himmlischen Klängen der „Königin der Instrumente“, prächtigen Bürgerhäusern und einzigartigen Edelsteinen, deren Schönheit kaum in Worte zu fassen ist.
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Torgau – Stadt der Reformation
Das Kleinod an der Elbe im Nordwesten Sachsens ist eine der schönsten Renaissancestädte Deutschlands. So funkeln in Torgau über 500 Denkmale aus der Zeit der Spätgotik und der Renaissance. Im 16. Jahrhundert war sie das politische Zentrum der Reformation und sogar die Hauptstadt Kursachsens. Die Spuren der Reformation führen von der Kurfürstlichen Kanzlei über die erste deutsche Superintendentur bis zum Grab von Luthers Frau, Katharina von Bora, in der Kirche St. Marien, sowie zum Torgauer Bier.
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Zittau – Die Reiche
Die Stadtschönheit im Dreiländereck Deutschland-Polen-Tschechien ist reich an Kultur und grenzenlosem Charme, beeindruckender Architektur aus der Blütezeit des „Oberlausitzer Sechsstädtebundes“ sowie sakralen Schätzen. Bedeutendste Kostbarkeit der Stadt ist das "Große Zittauer Fastentuch von 1472" im Museum Kirche zum Heiligen Kreuz. Vor den Toren der Stadt begeistert ein ganzes Mittelgebirge mit grenzenlosem Outdoor-Spaß und einer Schmalspurbahn, die direkt in die Berge führt.
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Bautzen – Stadt der Türme
Türme, Träume, Traditionen: das 1.000-jährige Bautzen im Osten Sachsens bezaubert mit einer wundervollen historischen Altstadt mit über 1.000 Baudenkmalen. 17 Türme, Basteien und eine fast auf der gesamten Länge erhaltene Stadtmauer lassen eine unverwechselbare, mittelalterliche Stimmung aufkommen. Das gibt es nur in Bautzen: Die älteste und größte Simultankirche Deutschlands, der Dom St. Petri, und die einzigartigen sorbischen Traditionen können nur in der tausendjährigen Stadt bestaunt und erlebt werden. „Scharfer Tipp“: In der Senfstube in Bautzen haben alle Gerichte eines gemeinsam: den Bautz´ner Senf. Die bekannte Spezialität kann auch im eigenen Senfladen verköstigt werden.

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Görlitz – Europastadt
Görlitz – Stadt der Tuchmacher, östlichste Stadt Deutschlands, vor allem aber Architektur-Gesamtkunstwerk: Wer über Görlitz spricht, kommt aus dem Schwärmen nicht heraus. Zwischen charaktervollen Plätzen innerhalb einer geschlossenen Gründerzeitbebauung, liebevoll sanierten Jugendstilbauten, dem historischen Flair der Altstadt und 3.500 denkmalgeschützten Bauten fast aller Epochen herrscht Aufbruchsstimmung. Die bezaubernde Europastadt im Osten Sachsens ist erfüllt durch das besondere Flair des deutsch-polnischen Miteinanders. Mit etwas Glück läuft man den Stars in Görlitz direkt in die Arme. Neben „Der Vorleser“, „Inglourious Basterds“ oder „The Grand Budapest Hotel“ nutzen auch kleinere Produktionen die Stadt als Lieblingskulisse. Görlitz ist auch "Görliwood" – das wissen inzwischen nicht nur Filmfans.

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Grimma – Perle des Muldentals
Keine zwanzig Kilometer südöstlich von Leipzig entfernt liegt ein kleines Paradies im Grünen: Grimma. Das malerische Städtchen beeindruckt mit einem imposanten Rathaus, prachtvollen Bürgerhäusern, lieblichen Flussauen und kreativen Köpfen. In Grimma betrieb der berühmte Verleger der klassischen Literatur, Georg Joachim Göschen, seine Druckerei. Und nicht nur das: In Gösches Sommersitz in Grimma gaben sich einst die Größen der deutschen Klassik wie Schiller und Körner die Klinke in die Hand. Dieses Haus ist heute als Museum Treffpunkt für Besucher aus aller Welt. In der Klosterruine Nimbschen vor den Toren Grimmas wandelt man ebenfalls auf berühmten Spuren: Die romantische Ruine zwischen alten Buchen und Eichen kündet vom früheren Kloster Marienthron – dessen wohl bekannteste Bewohnerin war Katharina von Bora, die spätere Ehefrau von Martin Luther.

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Kamenz – Lessingstadt
Kamenz – Schmuckvolle Bauten in der historischen Altstadt, sakrale Kunstschätze und natürlich der berühmten Dichter Gotthold Ephraim Lessing. Die kleine Stadt in der Oberlausitz steckt voller Poesie. Im Kamenzer Theater fühlen sich der weise Kaufmann Nathan, die empfindsame Bürgerstochter Emilia oder das pfiffige Fräulein von Barnhelm schon lange und immer noch sehr wohl. Auch unter Musikern ist die Stadt bekannt. Peter Maffay oder Chris de Burgh preisen die Hutbergbühne als eine Konzertbühne inmitten einer botanischen Kostbarkeit, umgeben von Hunderten Rhododendron-Pflanzen und Azaleen.

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Pirna – Tor zur Sächsischen Schweiz
Wer nach Pirna kommt, entdeckt vor allem ein mittelalterliches Juwel, das am Ufer der Elbe zwischen Dresden und dem Nationalpark Sächsische Schweiz funkelt. Die Sandstein-Schönheit ist voller Leben und schöner Momente. Der original erhaltene Stadtkern bezaubert mit dem majestätischen Rathaus, der evangelischen Stadtkirche St. Marien und dem Canalettohaus. Kunstvoll verzierte Bürgerhäuser mit prächtigen Giebeln und Erkern säumen die gepflasterten Gassen. Ob Kaffeetrinken in der Sonne, Wandern auf dem Malerweg oder ein ausgedehnter Museumsbesuch – Städteurlaub und Naturerlebnis kann man am Tor zur Sächsischen Schweiz ganz bequem verbinden.

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Plauen – Stadt der Spitze
Filigrane Plauener Spitze® hautnah erleben, über drollige Vater-Sohn-Geschichten schmunzeln, Brücken bestaunen, Türme besteigen, und ein kühles Blondes bei einer Stadtrundfahrt in einer Straßenbahn genießen – Plauen im Südwesten Sachsens überrascht und unterhält auf´s Beste. Die Stadt im grünen Vogtland zeigt sich jung und klassisch zugleich. In Schaustickereien oder im Spitzenmuseum wird noch heute auf traditionellen Maschinen gestickt. Nicht weit von der „Spitzen-Stadt“ übrigens überrascht noch eine weitere Einmaligkeit: Seit über 300 Jahren werden im sogenannten vogtländischen Musikwinkel einzigartig in der Welt Musikinstrumente aller Art in Handarbeit gefertigt.

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Kontakt:
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Bautzner Str. 45-47
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Tel.: 0351-491700
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Quelle: www.sehnsuchtdeutschland.com (21.01.2018)