Kurztrip - Düsseldorf

Tote Hosen? Pah! Playboys und Studenten fühlen sich hier gleichermaßen wohl. Und bleiben. Lange Theken, Rheinterrassen, grüne Inseln, Altbier und frische Kost: Wir sind geneigt, uns an Tagen wie diesen hier niederzulassen!

Düsseldorf Marketing & Tourismus


Füchschen Brauerei

Im Füchschen lässt sich gut Altbier trinken

Unerhört! Als sich der preußische König Friedrich Wilhelm IV. auf die damalige Kastanienallee begab, hatte er wohl kaum damit gerechnet: fliegende Pferdeäpfel! Einer traf angeblich das Gewand. Um eine Schmach abzuwenden, benannten die Stadtväter die Straße zur Königsallee um. Die „Kö“, seit 1994 denkmalgeschützt und überflutet von teuren Geschäften, ist aber mit ihrem Kö-Bogen und nur für diese Straße gefertigten Laternen, Pollern und Kiosken hübsch anzusehen. Neben der Altstadt mit über 300 Kneipen („längste Theke der Welt“) und dem Rheinturm ist die Kö Wahrzeichen der Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens, in der viele Japaner und auch Millionäre eine Heimat gefunden haben: Unter den großen Städten liegt Düsseldorf pro Kopf vor Hamburg, München – und vor allem vor Köln, der verbotenen Stadt. Trotz Pferdeäpfeln! Ach ja: Man sagt übrigens Helau und bestellt Altbier.
www. duesseldorf.de


Erleben

Ganz im Norden

Mal abgesehen vom Stadtkern, etwa 8 km stromabwärts, liegt die ehemalige Reichsstadt Kaiserswerth. Heute Stadtteil direkt am Rhein, mit malerischer Ruine Kaiserpfalz des sagenumwobenen Friedrich Barbarossa. Auch besuchen: den Klemensplatz mit umliegenden Barockhäusern aus dem ?17. und 18. Jahrhundert, Burgweg mit Pfalzsicht und Biergarten Galerie Burghof am Rhein, mit deftiger Küche unter Kastanien.

Burgallee 1

www. galerie-burghof.de

www. kaiserswerth.de

Entertainment pur

Wenn die Tage wärmer werden, Getränk schnappen und ab auf die Kasematten und Rheintreppe vor dem Schlossturm. Leute gucken, Pizza bestellen! Hashtag13 mit 25 Meter langer Theke am Burgplatz besuchen und am 21. Mai auch den 15. Japan-Tag.

Burgplatz 13

www. hashtag13.de

www. japantag-duesseldorf-nrw.de

Medienhafen

Nichts abgerissen, dafür jede noch so alte denkmalgeschützte Lagerhalle saniert und modernisiert. Macht: tolles Stadtbild, mehr Szenelokale wie das Loft (frische Currys, Salat, Eis) und beste Burger von Bob & Mary.

Hammer Straße 4 und 26

www. loftfood.com

Beine vertreten

Drahtesel nehmen, Rheinallee entlang gen Neuss: Auf der Museumsinsel Hombroich steht die Zeit still, die Skulpturen im Grünen. Einzigartige Raketenstation mit Ausstellungen, Konzerten und dort lebenden Künstlern. Fahrzeit: ca. 1 Stunde, Eintritt 15 Euro (inkl. Snack).

Raketenstation Hombroich 4

www.inselhombroich.de


Essen

In die gute Stube

Schwarzwald geht immer, fand auch ?Christian Bareiss und eröffnete prompt die Dorfstube. Hinter Spitzengardinen und auf ?hölzernen Tischen serviert gibt es neben Altbier auch Rouladen, Zwiebelrostbraten und natürlich Schwarzwälder Kirschtorte! In fünf unterschiedlich eingerichteten Räumen, wie der Küchenstube mit Omas altem Herd oder der BW-Stube inklusive Bollenhut, lässt man es sich gern gut gehen.

Lanker Straße 2/Belsenplatz

www. dorfstube.de

Altbier-Hopping

Kein Besuch ohne Brauhaus-Umtrunk! ?Traditionell ist das Füchschen auf der Ratinger Straße, bekannt für sehr gute Nacht- und Kneipenszene. Ebenso Klassiker: das Uerige (Berger Straße 1), Zum Schlüssel (Bolkerstraße 43). Hipp wird’s in der Brauerei ?Kürzer:

Kurze Straße 18–20

www.brauerei-kuerzer.de

Bistro Zicke

Der Name ist nicht unbedingt Programm, aber alteingesessene Düsseldorfer und Spätaufsteher schwören auf das Frühstück des gut besuchten und mit Ausstellungsplakaten übersäten Cafés. Dazu kann es auch ab 14 Uhr schon mal ein Gläschen Wein geben …

Bäckerstraße 5a

www. bistro-zicke.de

U. das Restaurant

Einen Tisch in der Küche kann man bei ?Bastian Falkenroth reservieren! Lecker, die frische, reduzierte Küche mit viel Fisch und Frucht. Wer gar nicht genug bekommt, für den gibt es sogar eine Übernachtungsmöglichkeit.

Klosterstraße 34

www.u-dasrestaurant.de


Schlafen

Hello, Mr. President

Nicht ganz Präsident, aber Politiker im ?20. Jh. waren Waldorf Astor und seine Frau Nancy. Klar, dass da gut genächtigt wurde. Ob sie getrennt schliefen? Jetzt schon: Im Sir Astor Hotel trifft Schottland auf allerlei Getier aus Afrika, im Lady Astor lernt man Berühmtheiten wie Edward Hopper in ?Zimmerform kennen. DZ ab 80 Euro/Nacht.

Kurfürstenstraße 18, Telefon 0211/93 60 90

www.sir-astor.de

Wie bei Muttern

Nein, zum Aufräumen wird hier keiner gezwungen, das Backsteingebäude von 1903 ist respekteinflößend! Mitten im Park, mitten in Kaiserswerth. Einst Diakonissen-Zentrum, heute genau richtig zum Geborgenfühlen zwischen edlen Originalmöbeln und Spitzgiebelfenstern in historischen Zimmern. Da räumt man gern ganz von selbst auf. DZ ab 132 Euro/Nacht.

Geschwister-Aufricht-Straße 1, Telefon 0211/61 72 70

www. hotel-mutterhaus.de

Quelle: www.sehnsuchtdeutschland.com (22.11.2017)