Hotel Landhaus Flottbek - Landliebe in Hamburg

In einem wunderschönen Bauernhof ist das denkmalgeschützte Landhaus Flottbek mit frischer Landhausküche und entsprechendem Hotel in Othmarschen eine Geheimtipp-Adresse im Hamburger Westen.

Im denkmalgeschützten Bauernhof ist das Landhaus Flottbek zu Hause. Foto: Landhaus Flottbek


Landliebe im Hamburger Westen - Landhaus Flottbek

Der schönste Landhausgarten im Westen. Foto: Landhaus Flottbek

In einem wunderschönen und in unmittelbarer Nähe zur Hamburger Innenstadt gelegenen Bauernhof, dessen Ursprünge bis ins 18. Jahrhundert zurückreichen, wurde das denkmalgeschützte Landhaus Flottbek errichtet. Umgeben von einem weiten, mit alten Bäumen bestandenen Garten, vereint es den Charme eines alten Landhauses vergangener Tage mit den Annehmlichkeiten modernen Komforts. Hotel, Restaurant und Garten bilden einen vollkommenen Rahmen zum Entspannen und Genießen.

Der ehemalige Pferdestall wurde zu einem Restaurant, die Aalräucherei zu einem Bistro, die Melkkammer zu einem kleinen Tagungsraum und die Tenne kurzerhand zur Hotelrezeption umgebaut. Und die 25 Zimmer? Die sind mit viel Liebe auf dem früheren Heuboden und im ehemaligen Wohnhaus der Bauern errichtet worden.

Das Team um Jan Hamann, Thomas Steinecke und Manuela Zeiser verwöhnt Sie mit einer frischen, jungen Landhaus-Bio-Küche ganz im Sinne des kulinarischen Tierschutzes. Veranstaltungen wie Hochzeiten, Familien- oder Firmenfeiern können sowohl im Restaurant als auch im Club-House durchgeführt werden.

Darüber hinaus befindet sich inzwischen in der alten Remise nebenan eine Physio-Praxis mit Fitnessraum und unter dem imposanten Remisendach ein hochmoderner High-Tech-Tagungsraum mit Beamertechnik.

Ein persönliches Hotelportrait: Da fing die Liebe an

Gut ein Jahr ist es her, dass ich aufgefordert wurde am herbstlichen Landhaus Flottbek-Lauf teilzunehmen. Das Haus hatte ich vorher, obwohl in der Nähe wohnend, bei der regelmäßigen Auswahl von lokalen Restaurants, nie auf dem Zettel gehabt. Eine Schande.

Dann der Lauf. Rund 100 Leute laufen für einen guten Zweck, das in der Gegend liegende Kinderkrankenhaus Altona. Zum Lohn gibt es Bier und - leckere - Pasta satt. Die Läufer stehen samt Familien und Freunden auf dem kopfsteinbepfasterten Parkplatz vor der Tür des alten Landhauses, auf den schweren hölzernen Dielen im Hause, wo man auch so wunderbar tanzen und feiern kann, oder im Garten, das schöne Holzgestühl umrankt weitläufig und lässig der satte Rasen. Die Herbstsonne scheint durch die Kastanien auf das Reetdach. Es wird viel gelacht, die Atmosphäre ist so locker und gelöst, weil das Umfeld so schön ist.

Da fing die Liebe an.

Inzwischen bin ich regelmäßig hier, habe z.B. saisonal mehrfach jungen Matjes mit 0,1 l Bieren - ein Pfiff - kombiniert, Spargel satt gefuttert, mehrere krosse Enten gehabt und mich bei der Auswahl außerhalb besonderer Festtage häufig schwer getan, weil die Karte mit fast allem meinen Geschmackt trifft. Einfach so. Ohne Brimbourium. Es ist so, wie ich mir frische Landhausküche vorstelle, die Produkte kommen fast alle aus dem Hamburger Umland, die Gerichte weisen die Herkunft nach, z.B. kommt Gulasch vom Galloway von den Wümmewiesen bei Scheeßel, Gänse von Bauer Timmermann - den gibt es tatsächlich - und der beste Schinken Norddeutschlands von Basedahl - www.basedahl.de - aus Hollenstedt. Die Preise sind fair, Kinder unter 10 (?) sind beim Essen Gäste des Hauses. Die Weinkarte ist groß genug, dass man zuverlässig den Abend begleitende Weine aus Deutschland und der Welt findet.

Der Service ist immer aufmerksam, höflich und gut gelaunt, man hat den Eindruck, dass alle gerne im Landhaus arbeiten. Immerhin sind der charismatische Chef Nils Jacobsen und seine bombige Restaurantchefin Frau Zeiser ja nun auch schon seit 10 Jahren ein harmonierendes Duo in einem Haus, das nach frühen Orientierungsproblemchen - z.B. Sterneküche oder keine Sterneküche - jetzt schon jahrelang einen sehr hohen Status hält. Die vielen Stammgäste, die hier zum essen kommen, sind der beste Beweis. Und wenn es dessen noch bedurft hätte, loben auch auswärtige Gäste, die zum Schlafen hier einquartiert werden, das Haus in höchsten Tönen.

Für das Protokoll und die Leser von außerhalb:
Das Landhaus liegt - von der Binnenalster als dem Herzen der Stadt aus gesehen - rund 20 Minuten mit S-Bahn/Bus oder Auto gen Hamburger Westen, die Elbe und die schönen Parks wie Jenisch-, Wester- oder Wesselhöftpark sind gute zehn Fußminuten entfernt. Auch das Fußballstadion des HSV - bei den vielen Namenspatronaten weiß ich gerade nicht wie es in dieser Saison heißt - und die Colorline Arena (Freezers, HSV-Handball und Konzerte) sind in der Nähe.

Gestern war ich - insofern sind die Eindrücke sehr frisch - zum Hüttenabend im Landhaus, 40 Leute fanden im eigenen "Clubhouse" Platz, um bei offenem Kaminfeuer Haxen, Tafelspitz, Jausen und Buchteln zu verputzen. Das war mal ein kleiner Dank des Landhauses an seine Gäste.

Das ist erstens ungewöhnlich und zweitens eine fabelhafte Idee gewesen.
Denn kleine Geschenke erhalten bekanntlich die Freundschaft, aber große verderben sie auch nicht, vielen Dank für einen schönen Abend.

Auf viele gemeinsame Jahre. Herzlichst, DP

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Alle Fotos: Landhaus Flottbek

Quelle: www.sehnsuchtdeutschland.com (21.04.2014)