Die Rote Straße in Flensburg ist das "Schmuckkästchen" der Stadt und ein Besuch in Walter Braaschs Wein- und Rumhaus ein Muss.
In Flensburg kommt man um den Rum nicht herum
Malerisch: das Wein- und Rumhaus Braasch in der Roten Straße; Foto: Braasch
Die Rote Straße ist allein wegen ihrer hübschen Höfe mit den individuellen Läden, Kunsthandwerkern, Galeristen, Designern und der einladenden Gastronomie unbedingt sehenswert.
Eine Augenweide ist das Wein-und Rumhaus Braasch. In dem historischen, liebevoll gestalteten und sanierten Kaufmannshof bieten Walter Braasch und seine Familie viele schöne Dinge zum Genießen an.
Besonders interessant ist die Rum-Manufaktur. Denn Braaschs Schätzchen ist und bleibt das hochprozentige Getränk, das er bereits als 15-jähriger als einer der letzten Destillateur-Lehrlinge Flensburgs herzustellen lernte.
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Wenn sein damaliger Chef, Hermann C. Andresen, einst zu ihm sagte: „Mok mi mal'n paar Buddeln Chef-Rum“, wusste Walter Braasch, dass dieser nun eine ganz hochwertige Qualität wollte, die sich Rumfabrikanten früher nur zu ganz besonderen Anlässen in kleinster Auflage anfertigen ließen.
Dieses Rezept aus Lehrlingstagen wurde schließlich Grundlage für den heutigen Braasch-Rum. Der sogenannte „Ananastyp“, echter Rum, der aus einem jungen, aromatischen Jamaika-Rum besteht, der mit verschiedenen schweren Pure-Rums veredelt wird. Am besten genießt man ihn pur.
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