Er ist 1956 in Kiel geboren, dort aufgewachsen und trotzdem weggezogen. Die Stadt an der Förde war kein gutes Pflaster, um Schauspieler zu werden, ein Traum, den er schon in ganz frühen Jahren hatte.
Heute ist er einer der ganz Großen im Lande, lebt und liebt an der Isar in München und hat vier Söhne sowie eine sehr hübsche Frau.
Letzteres ist kaum zu glauben, wenn man den Schauspieler im Fernsehen sieht, wo der enorm vielseitige Milberg zuletzt vor allem auf komische Sonderlinge aus und in Norddeutschland abonniert
war.
In Neuharlingersiel ist er der kauzige Dr. Martin, den eine Blutphobie an die Nordseeküste verschlagen hat, und an der Ostsee der kantige Kieler Tatort-Kommissar Klaus Borowski, der ein genervtes, ins Telefon gemurrtes „Ich höre“ als Markenzeichen etabliert hat und in einer Mischung aus Muffigkeit und Einzelgängertum spannende Fälle löst.
Herr Milberg, drei gute Gründe für ein Leben in München?
Das Haus der Kunst, das Schumanns (Charles) am Odeonsplatz und mein Ammersee.
Was ist heute noch typisch norddeutsch an Ihnen?
Die Liebe zu Skandinavien.
Das Fünf-Sterne-Hotel am Promenadeplatz ist zurecht das wohl glamouröseste Hotel der Stadt. Sehnsucht Deutschland war zu Gast.
> mehrMal mondän, mal mediterran, mal minimalistisch: In der bayerischen Landeshauptstadt ist erlaubt, was Spaß macht. Sehnsucht Deutschland testete Minga (Oberbayerisch für München) auf seine Lebensqualität.
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