Die Bonbonkocherei Hermann Hinrichs im Herzen der Altstadt von Eckernförde ist ein Paradies für Naschkatzen und ein Erlebnis für die ganze Familie.
Wo die Bonbons noch nach Bonbons schmecken
Hermann Hinrichs und Frau Heike Herbst bei der Arbeit ; Foto: Bonbonkocherei H. Hinrichs
In der Frau-Clara-Straße in Eckernförde lebte einst die gütige Frau Clara, die Menschen in Not half. Heute versorgen hier Hermann Hinrichs und seine Frau Heike Herbst alle, die auf der Suche nach leckeren Versuchungen sind.
In ihrer Bonbonkocherei gibt es über 100 eigene Sorten Bonbons und dazu eigens hergestellte Schokolade und Pralinen. 40 bis 80 Kilogramm Bonbons produziert das Paar hier pro Tag.
Ein Erlebnis ist es, wenn der sympathische Hermann Hinrichs vorführt, wie die Bonbons hergestellt werden. Bis zu 20 Mal knetet er am Tag Bonbonteig für die Zuschauer - eine echte Kraftarbeit.
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Wenn der Bonbonteig auf den Arbeitstisch kommt, hat er 150 Grad Celsius. Nur mit Handschuhen ausgestattet kann der Bonbonkocher den brodelnden Teig dann bearbeiten und die nötigen Zutaten hinzufügen, bis er soweit ist, dass er durch die zum Teil 80 Jahre alten Walzen kommt.
Mit charmanten Scherzen hält Hinrichs sein Publikum dabei bei Laune und lässt dieses die frische Ware zum krönenden Abschluss auch gleich probieren.
Zu den Bonbons kam Hinrichs bereits in seiner Lehrzeit zum Maschinenbauer. In Bordesholm reparierte er damals Bonbonmaschinen. Irgendwann kam er schließlich auf die Idee, selbst welche herzustellen, um so das Handwerk des sogenannten Bonbonkochers zu erhalten.
Gemeinsam mit Ehefrau und Lehrerin Heike Herbst hat er sich diesen Wunsch erfüllt und macht mit ihr und seinem Team heute die Gäste Eckernfördes glücklich.
Ein Renner ist zum Beispiel die Kieler Sprotte – kleine bunte Bonbons in der typischen Fischform – mit unterschiedlichen Fruchtgeschmäckern oder in Lakritz zu haben. Wer Kräuter mag, bekommt leckerste Cachou-Bonbons, aber auch Klassiker wie die saure Himbeere oder den karamelligen Taler findet man hier.
Alle Sorten aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. Die Bonbonkocherei muss man selbst erleben, also hinfahren und durchprobieren.
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