Seit Anfang März 2010 kann man die Türckische Cammer der Kurfürsten von Sachsen, die weltweit bedeutendste Sammlung ihrer Art, wieder in ihrer Gesamtheit bestaunen.
70 Jahre lang war die umfangreichste Sammlung osmanischer Kunst in dieser Form nicht zu sehen. Zur 450-Jahr-Feier der Dresdner Kunstsammlungen wurde sie nun als Dauerausstellung und weiteres Highlight neben dem Grünen Gewölbe im Dresdner Residenzschloss eröffnet.
Die Türckische Cammer zeigt insgesamt rund 600 Objekte darunter Prunkreitzeuge, Panzerhemden, Helme, Fahnen, Waffen und Gewänder. Mehrere lebensgroße Pferde wurden extra in alter Technik geschnitzt, um edelsteinbesetzte Waffen, Sättel und andere Kostbarkeiten zu präsentieren.
Glanzpunkt der Sammlung ist das weltweit einzigartige osmanische Staatszelt aus der Zeit der Türkenkriege, an dessen Wiederherstellung zwölf Restauratorinnen fünf Jahre gearbeitet haben. Beachtliche 20 Meter lang, acht Meter breit und sechs Meter hoch ist das prachtvolle Zelt.
Zum Schutz der Textilien (Zelte, Fahnen, Kostüme, Schabracken und Sättel) ist das Licht in den neu gestalteten Ausstellungsräumen stark reduziert und die gesamte Ausstellung in eine nächtliche Atmosphäre getaucht. Vor den dunkelblau gestrichenen Wänden werden die kostbaren Objekte mit spezieller Beleuchtung inszeniert.
Die Ausstellung ist täglich außer dienstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Erwachsene zahlen ohne Ermäßigung 10 Euro, vergünstigt 7,50 Euro. Diese Eintrittskarte ist auch gültig für die Ausstellung des Münzkabinetts im Hausmannsturm, das Neue Grüne Gewölbe sowie laufende Sonderausstellungen. Ausgenommen ist das Historische Grüne Gewölbe.
------------
Fotos: Staatl. Kunstsammlungen Dresden, Rüstkammer (2), Foto: D. Brandt (2)
Am 30. Oktober 2005 wurde die Dresdner Frauenkirche wieder geweiht, nach Zerstörung im 2. Weltkrieg und Wiederaufbau. Und schon zählt das Gotteshaus zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands.
> mehr
Der schönste Biergarten Dresden.
Direkt beim Blauen Wunder, gekieste Wege, dicke Kastanien spenden Schatten während die Elbdampfer tutend vorüberziehen.
Scherben bringen Glück und es ist sicher viel zu Bruch gegangen in den letzten Jahrhunderten. Denn 2010 feierte das von Friedrich Böttger erfundene Porzellan 300. Geburtstag. Uta Buhr feierte mit.
> mehr