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Sehnsucht Deutschland - Film
Wenn Send ist, steht Münster Kopf. Foto: Presseamt Münster / Angelika Klauser

Münsters Volksfest - der Send

Dreimal im Jahr ist in Münster der Send: Herbst-, Frühjahrs- oder Sommersend, eines ist immer gleich, es handelt sich um die mit Abstand größte Kirmes im Münsterland. Jeweils rund eine Million Besucher zieht es während einer Sendwoche in die Stadt.

Fotos: Presseamt Münster, Tilmann Roßmöller, Joachim Busch

9. - 17. April 2016
Münster

Über 1 Million Besucher - 3 x jährlich

Der Kiepenkerl - ein Original aus Münster. Foto: Presseamt Münster / Angelika Klauser

Der Kiepenkerl - ein Original aus Münster. Foto: Presseamt Münster / Angelika Klauser

Dreimal im Jahr ist Send - die größte Kirmes im Münsterland, die Jahr für Jahr über eine Million Besucher anzieht.

Schaustellerbetriebe aus der ganzen Bundesrepublik kommen im Frühling, im Sommer und im Herbst nach Münster, um Nostalgisches und natürlich die neuesten Sensationen an Fahrgeschäften zu präsentieren.

Schöne neue Tradition - nicht nur für Familien: der Familientag. Am Donnerstag lockt der Send ab 14 Uhr an allen Betrieben bis 23 Uhr mit Preisermäßigungen von 25 %!

Schöne alte Tradition: Am Freitagabend gibt es ein großes Feuerwerk - im Frühjahr und im Herbst beginnt es ca. 21 Uhr, beim Sommersend ca. 22.30 Uhr.

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Der ca. 40.000 m² große Festplatz auf dem Hindenburgplatz ist nah zur Innenstadt an der "grünen" Promenade vor der malerischen Kulisse des Münsteraner Schlosses gelegen. Zu jedem Send finden sich etwa 250 Schaustellerbetriebe hier ein - mit High-Tech-Hochfahrgeschäften für Abenteuerlustige, den klassischen Fahrgeschäften wie Riesenrad, Autoscooter und Karussells, Belustigungsgeschäften und Geisterbahnen, nostalgischen oder auch supermodernen Schaugeschäften und vielen gastronomischen Betrieben.

Außerdem gibt es einen Topfmarkt, auf dem keineswegs nur Töpfe angeboten werden!


Die nächsten Termine:

Frühjahrssend: 9. April bis 17. April 2016


Historie des Send

Synode - Markt - Volksfest: Ein reiner Vergnügungsmarkt ist der Send noch nicht sehr lange - jedenfalls gemessen an seiner langen Geschichte: Der Name "Send" ist von "Synode" abgeleitet, mit der seit dem 9. Jahrhundert die zweimal jährlich gehaltene Versammlung der Geistlichen und der führenden Vertreter des Bistums bezeichnet wurde.

Vermutlich im 11. Jahrhundert schloss sich an die Synode ein Markt an, der sich von dem gewöhnlichen Wochenmarkt für die Stadtbewohner unterschied: Verkaufsbeschränkungen und Privilegien einheimischer Kaufleute und Handwerker wurden für den Sendmarkt aufgehoben, d.h. jeder durfte frei Waren anbieten. Zu diesen Jahrmärkten strömte die Landbevölkerung der weiteren Umgebung, um preiswert einzukaufen.

Außerdem galt ein besonderer Marktfriede, der eine erhebliche Verschärfung des geltenden Stadtfriedens bedeutete. In Münster wurde bis 1578 jeder Bruch des Marktfriedens, der mit Blutvergießen verbunden war, mit dem Tode bestraft; nach 1578 durfte der Rat in weniger schweren Fällen das Urteil mildern.

Die Jahrmärkte wurden durch ein öffentliches Zeichen angezeigt, zunächst wohl durch eine rote Fahne an einem der Domtürme, seit dem Herbstsend 1578 durch das Sendschwert am Rathaus.
1923 wurde ein neuer Arm gefertigt, der noch heute zum Send am Rathaus ausgehängt wird - allerdings wird heute der Marktfrieden nicht mehr durch den Henker gewahrt!


Sendschwert seit 2000 vermisst...

Ach, das hätten wir lieber nicht betonen sollen! Vielleicht haben wir damit die frechen Diebe ermuntert, das Sendschwert in der Herbstsendnacht auf den 24. Oktober 2000 dreist zu entwenden...

Vom historischen Sendschwert fehlte im Frühjahr 2001 immer noch jede Spur. Dennoch hatte Münster nicht etwa erstmals seit 1578 einen "schwertlosen" Send: Oberbürgermeister Dr. Berthold Tillmann veranlasste, dass bereits zum Frühjahrssend wieder eine Rekonstruktion an der Nordwestecke des Rathauses ausgestellt werden konnte.

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