Das Science Center Spectrum in Berlin bietet 250 interaktive Experimentierstationen zu Themen aus Naturwissenschaft und Technik.
Naturwissenschaften im Selbstversuch
Verwirrung der Sinne; Foto: Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin.
An mehr als 250 Experimenten aus Naturwissenschaft und Technik können die Besucherinnen und Besucher des Spectrums der Faszination der Sinne erliegen. Dabei erfahren sie, spielerisch und vielfach handgreiflich, Grundgesetze unserer natürlichen und alltäglichen Erfahrungswelt. „Warum ist der Himmel blau?“... Auf diese und Hunderte anderer Fragen kann man hier Antwort finden.
Seit 1889 bot die Berliner Urania als erstes Institut der Welt Experimentiersäle für Laien an. Dort konnten die Besucher etwa 100 Versuche zur Mechanik, Akustik, Elektrizität, Optik und Optischen Täuschungen selbst ausprobieren. Diese Idee verbreitete sich über das „Deutsche Museum“ in München (1903) und das „Palais de la Découverte“ in Paris (1937) in mittlerweile über eintausend Science Centers der Welt.
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Bei der Eröffnung des „Museums für Verkehr und Technik“, heute „Deutsches Technikmuseum Berlin“, im Jahre 1983 zeigte das Haus auch etwa 40 Experimente in seiner Experimentierabteilung "Versuchsfeld“. 1990 zog die Abteilung unter dem neuen Namen "Spectrum" in ein separates Gebäude auf dem Museumsgelände.
"Spektrum" bedeutet Anschauung, Erscheinung. In diesen Namen geht die mediative und aktive Anschauung der Welt ebenso ein wie der Begriff der Spektralanalyse in der Physik und das facettenreiche Spektrum der Wissenschaften überhaupt. Mehr als 250 Experimente sind nach modernsten didaktischen und technischen Gesichtspunkten auf 1400 qm in vier Etagen eingerichtet. Damit gehört das Spectrum zu den großen Science Centern des Kontinents.
Im Spectrum findet man eine breite Palette der Naturwissenschaften, die in den verschiedensten Erscheinungsformen das alltägliche Leben eines jeden Menschen bestimmen. Ergänzend zu der Vielfalt der Experimente der Urania gibt es grundlegende Experimente zur Wärmetechnik, Messtechnik, Technischen Musik, Radioaktivität u.v.m.. Sie faszinieren nicht nur die Sinne der Besucherinnen und Besucher, sondern regen auch die Köpfe zum Nachdenken an. Naturwissenschaft und Technik machen Spaß, sind be-greifbar und regen die Phantasie an.
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