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Sehnsucht Deutschland - Film
Eiszapfen in der Wendelsteinhöhle; Foto: Hofmann; ©Wendelsteinbahn GmbH

Wendelsteinhöhle - Seeigel in Oberbayern

Eine wahre geologische Sensation am Berg ist die Wendelsteinhöhle, die bereits vor der Entstehung der Alpen existierte und somit ein sehr hohes Alter vorweisen kann.

Für Bergfreunde und Fossiliensucher

Auch im Sommer ist die Höhle vereist: Foto: Hofmann; ©Wendelsteinbahn GmbH

Auch im Sommer ist die Höhle vereist: Foto: Hofmann; ©Wendelsteinbahn GmbH

Die Wendelsteinhöhle auf einer Höhe von 1.711 m gelegen gilt als Deutschlands höchste Schauhöhle. Sie gehört zu einem Höhlensystem, mit dem der gesamte Gipfel durchzogen ist. Der Eingang für die Besucher wurde aufgrund Steinschlaggefahr beim natürlichen Höhleneingang in den 1960er Jahren künstlich geschaffen und führt zunächst über 82 Stufen in die Tiefe.

Im Zickzack gelangt man durch die Gesteinskluft etwa 300 m weit zum so genannten Dom und in der anderen Richtung - etwa 30 m weit – zur „Kältefalle“. In diesem Bereich, dem tiefsten Punkt der Kalkstein-Höhle, sammelt sich die gesamte kalte Luft und sogar im Hochsommer liegt hier noch Schnee. Ein imposantes Erlebnis, das man vom Wendelstein für nur 1 € Eintritt auf jeden Fall mitnehmen sollte! Zu besichtigen je nach Witterung von ca. Ende Mai bis Anfang November.

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Einen tiefen Einblick in die Erdgeschichte gewähren die vier geologischen Wanderlehrpfade am Wendelstein (Kreis Rosenheim und Miesbach). Schautafeln entlang der Wege erläutern u.a., wie sich der Wendelstein vom urzeitlichen Korallenriff vor der Nordküste Afrikas zum markanten bayerischen Berggipfel entwickelte.

Aufmerksame Bergfreunde finden bis hinauf in fast 1.800 Meter Meereshöhe noch Seeigel, Tintenfische und allerlei andere Fossilien, und sogar eine ganze Muschelkalkwand, auf der heutzutage das Wendelsteinkircherl thront.

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