Die fünfte Jahreszeit ist längst eröffnet und Liebhaber von Karneval, Fastnacht und Fasching fiebern dem Februar entgegen. Mit Weiberfastnacht startet die Karnevalswoche im Rheinland, mit dem „Schmotzigen Donnerstag“ in der alemannischen Tradition.
Doch auch abseits der bekannten Hochburgen gibt es kleine Bollwerke der Narrenfreiheit: Das niedersächsische Damme bei Osnabrück hält seine Carnevalsgesellschaft seit 1614 und ist mit ca. 9000 Teilnehmern der größte Umzug Norddeutschlands.
Auch im sonst überwiegend karnevalsfreien Schleswig-Holstein gibt es eine Enklave: Marne feiert mit etwa 15000 Zuschauern den größten Rosenmontagsumzug seines Bundeslandes.
Etwas klassischer geht es in der bayerischen Landeshauptstadt zu: Hunderte von Bällen begleiten die Faschingszeit. Auch auf der Straße ist was los: Das Highlight von München Narrisch ist der Tanz der Marktfrauen auf dem Viktualienmarkt.
Im sächsischen Wittichenau gibt es eine Karnevalstradition seit 1706. Begonnen hat die Tradition mit einen Kinderbrauch: Um den Winter auszutreiben, zogen sie einen Schneemann auf einem Schlitten zur Stadt hinaus. Nun steht der Kappenabend im Zentrum der Wittichenauer Feier, hier wird der Prinz mit seinem Gefolge vorgestellt.
Wenn mehr als eine Million Menschen am Straßenrand staunen und die Fröhlichkeit der Welt feiern, dann ist wieder Karneval der Kulturen in der Hauptstadt.
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Das Bierland Bayern ist ein wahres Genießerland: Hier wird aus vier Zuta- ten eine einzigartige Biervielfalt von 40 Sorten und rund 4.000 Marken kreiert.
> mehrDer Karneval wird traditionell am 11.11. um 11 Uhr 11 auf dem Heumarkt in der Kölner Altstadt eröffnet. Da geht es schon hoch her, um zum Straßenkarneval an Weiberfastnacht richtig durchzustarten.
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