Erfunden, oder besser, in das Leben gerufen, wurde die documenta 1955 von Arnold Bode in Kassel. Definiertes Ziel damals: Konfrontation und Versöhnung der deutschen Öffentlichkeit mit der internationalen Moderne und der vermeintlich gescheiterten Aufklärung. Inzwischen ist die documenta, wegen ihrer langen Dauer, häufig auch als Museum der 100 Tage bezeichnet, schon lange Kult.
Jede documenta ist einzigartig und steht unter der Ägide immer neuer Leiter, die schon durch den personellen Wechsel dafür sorgen, dass die documenta immer wieder neu konzipiert wird.
Traditioneller Weise ist das Fridericianum Hauptaustragungsort der documenta. Aber auch unter freiem Himmel steht Kassel während der documenta ganz im Zeichen der Kultur, unter anderem wird der Barockpark Karlsaue als Veranstaltungsort intensiv genutzt.
Die documenta ist 100 Tage lang von 10-20 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 20 Euro pro Person / ermäßigt 14 Euro Pro Person.
Sehnsucht Deutschland hebt den Daumen für die documenta und empfiehlt Ihnen, mindestens zwei Tage für den Besuch einer documenta einzuplanen.
Eine der bedeutendsten privaten Kunstsammlungen Deutschlands ist fortan permanent der Öffentlichkeit zugänglich: das Museum Gunzenhauser der Kunstsammlungen Chemnitz ist jetzt für jedermann zugänglich.
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