In Brilon beginnend führt dieser Wanderweg durch das Rothaargebirge bis in den Hohen Westerwald und ins hessische Dillenburg.
Start Brilon, Ziel: Dillenburg, Distanz: 154 km / 187 km (über Fuchskaute)
Klettervergnügen auf dem Rothaarsteig; Foto: www.wanderwelten.com
In Brilon beginnend führt der Weg durch das Rothaargebirge bis in den Hohen Westerwald und ins hessische Dillenburg. Sanft geschwungene Linien bestimmen das Bild der "1.000 Berge und Täler" zwischen Nordrhein-Westfalen und Hessen. Stets auf der Wasserscheide zwischen Rhein und Weser verlaufend, passiert der Weg gleich eine ganze Reihe Quellen großer Flüsse. Auf dem "gerodeten Wald-Gebirge" entspringen Ruhr, Lenne, Sieg, Dill und Lahn und gluckern dem Rhein entgegen, während die Eder zur Weser fließt.
Die einst gerodeten Wälder, die dem Gebirge ihren Namen gegeben haben, sind längst nachgewachsen. Nadelwälder und Hochheiden im Norden stehen im Kontrast zu den üppigen Buchenwäldern im südlichen Abschnitt. Die ersten Etappen führen durch die herbe Landschaft des Sauerlandes, wo nicht weniger als 15 "Achthunderter" am Weg stehen und Gipfelsammler zum Erklimmen einladen - weite Aussichten nach Westfalen und Nordhessen inklusive.
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Nerven kitzeln und im Gras liegen: Am Rothaarsteig geht beides. Aufregend ist die "Klettervariante" am Ginsterkopf, Balance verlangt die Hängebrücke bei Kühhude und Schwindelfreiheit erfordern die Blicke vom Aussichtsturm am Kahlen Asten, vom Rhein-Weser-Turm oder vom Rundturm der einstigen Grenzfeste Ginsburg. Immer wieder bieten sich aber auch beste Gelegenheiten, einfach faul im Gras zu liegen und sich von der Sonne die Nase kitzeln zu lassen. Wer es ganz bequem mag, nimmt natürlich die Waldliegen oder lümmelt sich in eines der Holzsofas und lässt die Zeit verstreichen.
Lang sind die Etappen am Rothaarsteig nirgends und immer bieten sich Möglichkeiten, die Tour abzubrechen, um neu anzusetzen. Das Nahverkehrsnetz und der Hol- und Bring-Service vieler Gastgeber machen’s möglich.
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