Warum meuterten 1918 die Matrosen? Welche Rolle spielte die legendäre Schlüsselmaschine Enigma im Zweiten Weltkrieg? Auf diese und andere Fragen gibt das Deutsche Marinemuseum in Wilhelmshaven mit einer der umfangreichsten Marine-Sammlungen weltweit Antwort.
So spannend kann Geschichte sein
Schlüsselmaschine Enigma. Foto: Deutsches Marinemuseum Wilhelmshaven
Das Deutsche Marinemuseum gliedert sich in drei Bereiche:
Unter dem Motto "Menschen - Zeiten - Schiffe" gibt die Dauerausstellung Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um das Thema "Marine". Die Besucher entdecken, wie sich die Höhen und Tiefen unserer Geschichte in den Einsätzen deutscher Kriegsschiffe und ihrer Besatzungen widerspiegeln, welche Aufgaben deutsche Marinen im Ausland wahrnahmen oder wie sich der Kriegsschiffbau in Deutschland entwickelte
Das 3000 qm große Freigelände zeigt Technik vom Ersten Weltkrieg bis zur Gegenwart. Im Mittelpunkt steht der Lenkwaffenzerstörer Mölders, Deutschlands größtes Museumskriegsschiff. Auf ihrem Rundgang über und durch die Decks, vorbei an Waffensystemen, Arbeitsplätzen und Unterkunftsbereichen spüren Besucher hautnah die Atmosphäre, in der die ehemals 334 Besatzungsangehörigen lebten und arbeiteten. Videoinstallationen bringen das Bordleben und das Einsatzspektrum des Schiffes im Wandel seiner 34-jährigen Fahrenszeit nahe.
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Leicht verständlich wird der komplexe, fast 70.000 PS starke Dampfturbinenantrieb des Schiffes erläutert. Am Beispiel der umstrittenen Namensgebung wird die Entwicklung des Traditionsverständnisses in der Bundeswehr dargestellt. Die Besichtigung des Minenjagdbootes Weilheim und des Unterseebootes U 10 vervollständigt den Einblick in die Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Bundesmarine.
Sonderausstellungen zu wechselnen Themen ergänzen das Programm.
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