Ob Däumelinchen, Rotkäppchen oder Hans im Glück - sie alle sind uns irgendwann einmal begegnet und lassen uns nicht mehr los. Die Berliner Märchentage bieten immer im November Gelegenheit, unsere Lieblinge wiederzuentdecken.
Märchentage Berlin - Nahrung für die Seele
Willi Wilberg im Theater an der Aue. Foto: Märchenland e.V.
Die 23. Berliner Märchentage das 200-jährige Jubiläum der Erstausgabe der „Kinder- und Hausmärchen“ der Brüder Grimm – in Berlin!
Seit 2006 gehören sie zum Weltdokumentenerbe der UNESCO, und zählen zu den weltweit
verbreitetsten Werken der deutschen Kulturgeschichte.
Märchen sind für Kinder die erste Berührung mit Literatur. Kinder brauchen Märchen. Sie lieben es, sich mit ihnen zu beschäftigen. Die Berliner Märchentage wollen dieses Bedürfnis fördern und unterstützen. Einmal im Jahr haben Kinder und auch Erwachsene die Möglichkeit, das Märchen in seiner ganzen Vielfalt zu erleben.
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Mehr als 1000 Veranstaltungen an 300 verschiedenen Orten und über 100 000 Besucher jährlich: Die Berliner Märchentage sind nicht nur das größte Märchenfestival der Welt, sondern aus dem Berliner Kulturleben einfach nicht mehr wegzudenken. Am 2. April, dem Geburtstag von Hans Christian Andersen, wurden die Berliner Märchentage 1990 gegründet. Seitdem finden sie regelmäßig 17 Tage im November statt.
In diesem Zeitraum präsentieren die Berliner Märchentage unter dem Motto »Die Welt kommt nach Berlin« jedes Jahr einen fremden Kulturkreis der Erde. In Kooperation mit den Botschaften und Institutionen der jeweiligen Länder werden Märchen, Mythen und Geschichten aus allen Epochen durch verschiedene Veranstaltungen mit internationalen Künstlern erlebbar gemacht. In Lesungen, Tanz-, Theater- und Musikveranstaltungen sowie in Ausstellungen, Filmen und wissenschaftlichen Kolloquien verwandelt sich die Hauptstadt in der grauen Vorweihnachtszeit in ein buntes Paradies der Fantasie, an dem mehr als 200 Erzähler, Autoren, Illustratoren, Theaterschauspieler, Tänzer, Musiker, Puppenspieler und Wissenschaftler beteiligt sind.
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