Wohl kaum ein Getränk beflügelt die Phantasie so wie ein guter Wein. Dass jeder ein Kenner von edlen Tropfen werden kann, lesen Sie im ersten Teil unseres Wein - ABC von A wie aha-Effekt bis F wie Feinschmecker.
Alles über Wein mit einem Augenzwinkern
Sommerliches Weintrinken beim Winzer; Foto: DeutscheWeine.de
A ~ wie "ahaaa – Effekt" ist die wichtigste Regel beim Weineinkauf!
Kaufen Sie nie die Katze im Sack. Nicht dem Weinverkäufer soll der Weinschmecken, sondern Ihnen! Also vorher probieren – was in guten Weingeschäften meistens möglich ist – und nicht unbedingt immer auf Andere hören. Denn wenn's nicht schmeckt, den Wein einfach nicht kaufen.
~ wie Abgang
Wird das Spüren der Geschmacksstoffe beim Trinken genannt, wobei ein langer Abgang positiv bewertet wird und für die Qualität des Weins spricht. Die wenigsten Menschen wissen, dass der Großteil unseres Geschmacksempfinden, nämlich 80%, von der Nase geliefert wird. In der so genannten Riechschleimhaut der Nasenhöhlen liegen mehr als zehn Millionen Riechzellen. Diese bilden zusammen mit den Geschmacksknospen auf der Zunge den gesamten Geschmack.
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B ~ wie Barrique (gesprochen "Barick")
Kleine Holzfässer aus Eiche ( 225 Liter ) die von Innen getoastet werden und somit dem Wein Vanille und Carameltöne geben. Hier gilt aber "weniger ist mehr", denn sonst können Sie sich auch eine Tüte Werther's Echte statt einer Flasche Wein kaufen. Und schon so mancher Wein wurde geschmackstechnisch in einem Barriquefass getötet.
~ wie Blume oder Bukett (franz. Blumenstrauß)
Wird die Summe aller Duft- und Geschmacksstoffe genannt. Mit Übung und Konzentration können Sie immer neue Geschmäcker und Düfte aus einem Wein herausschmecken. Auch wenn es seltsam klingt, kann ein Wein erdig, blumig, nach Geräucherten oder Gemüse und vielem mehr schmecken. Probieren Sie es aus und schmecken Sie ganz genau hin.
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