Wie ein Märchenschloss thront die Sababurg klein und einsam auf ihrer Basaltkuppe - passenderweise nahe der Deutschen Märchenstraße. Als das mittelalterliche Gemäuer im 19. Jhd. zu verfallen begann, rankten sich schnell Sagen und Legenden um die Ruine. Eine dichte Dornenhecke, die den Wildpark unterhalb der Burg bis ins späte 16. Jhd. umgeben hatte, brachte die Sababurg schon früh in Verbindung mit dem Märchen von Dornröschen, das verzaubert hinter einer Rosenhecke im Schloss schläft. Heutzutage stellt ein Rosengarten an der BUrg mit der duftenden Blütenpracht vieler alter Sorten den Bezug zum Märchen her.
Doch die Sababurg kann noch mit weiteren Legenden aufwarten: Die schönste dreht sich um die Tochter des Riesen Kruko, Saba. Vor langer, langer Zeit ließ ihr Vater die Burg für sie errichten. Ihr riesiges Bett soll noch lange hier gestanden haben und dann langsam verfallen sein - von den Resten nahmen sich Besucher gern einen Span als Zahnstocher mit, denn man sagte dem Holz Wunderkräfte bei der Heilung von Zahnschmerzen nach.
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