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Sehnsucht Deutschland - Film
Romantisches Schloss Sayn. Foto: SW Archiv

Stammburg derer zu Sayn-Wittgenstein - Von Fürsten und Falken

Hoch über Sayn bei Bendorf am Rhein thront die 800 Jahre alte Stammburg der Fürsten zu Sayn-Wittgenstein. Spektakulär ist der Rundblick von den Höhen des Westerwaldes über die Rheinebene bis hinüber zu den Vulkanbergen der Eifel.

Auch Kaiser Wilhelm war bezaubert

Burg Sayn. Foto: SW Archiv

Burg Sayn. Foto: SW Archiv

Seitdem gab es zahlreiche Erweiterungen: Am Fuße des Sayner Burgberges erbauten die Herren von Reiffenberg, Ministerialen der Sayner Grafen, im 14. Jhd. ein mittelalterliches Burghaus. 1753 fiel es durch Heirat an die Freiherren Boos von Waldeck, die es zu einem barocken Herrenhaus umbauten. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde der Besitz durch Erwerb der unmittelbar benachbarten Güter und Weinberge vergrößert.

Als Fürst Ludwig zu Sayn-Wittgenstein-Sayn mit seiner schönen russischen Gemahlin, Fürstin Leonilla, 1848 aus Russland wieder in die alte Heimat der Familie zurückkehrte, kaufte er das Anwesen mit den gesamten zugehörigen Liegenschaften zurück.

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Das barocke Herrenhaus, dessen Kern das spätmittelalterliche Burghaus bildete, ließ das Fürstenpaar zum standesgemäßen Schloss umgestalten und vergrößern. Hierzu wählte man - dem Zeitgeist entsprechend - den neugotischen Stil. Eine Besonderheit war die Verwendung von Architekturelementen aus Eisen, in der benachbarten Sayner Hütte kunstvoll gegossen. Das Ergebnis hat schon die Zeitgenossen begeistert: Wilhelm, später Kaiser des Deutschen Reiches, schrieb 1857 in das Gästebuch: "Wirklich, es ist ein rechtes Märchenschloss!"

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