In der "Olen Liese" auf Gut Panker kommen gestresste Großstädter zur Ruhe. SEHNSUCHT DEUTSCHLAND war zu Gast und ist seitdem überzeugt: Auf Gut Panker ist die Welt noch in Ordnung.
Ruhepol für gestresste Großstädter
Von Panker Design hell und ansprechend ausgestattet. Foto: Ole Liese
Nur wenige Kilometer von der Hohwachter Bucht entfernt liegt Gut Panker, bis heute im Besitz der Familie von Hessen.
Die "Ole Liese" – benannt nach dem Lieblingspferd eines fürstlichen Vorfahren, das hier Ende des 18. Jahrhunderts sein Gnadenbrot erhielt – ist kulinarischer Mittelpunkt des Guts. Bewirtschaftet wird das über 200 Jahre alte Traditionshaus, das neben dem Restaurantbetrieb auch 20 geschmackvoll eingerichtete Zimmer und Suiten bietet, seit 2007 von Birthe und Oliver Domnick.
Wichtig ist den beiden, ihren Gästen mit der "Olen Liese" einen Ruhepol zu bieten. „Viele Gäste kommen aus der Hektik der Großstadt. In ihrer rar bemessenen Freizeit sehnen sie sich deshalb oftmals nach einer ruhigen, familiären Umgebung und einer gewissen Bodenständigkeit. "Die finden sie bei uns", so Oliver Domnick.
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Diese Philosophie prägt auch das Restaurant: Obwohl die Domnicks eine „gehobene Küche“ führen, ist die Atmosphäre entspannt, der Service herzlich. Ob im Restaurant 1797 mit seiner aufwendigen klassisch französischen Gourmetküche oder im unkomplizierten und bodenständigen Restaurant Ole Liese – hier bekommt man Carpaccio von Jakobsmuscheln bis zum klassischen Wiener Schnitzel alles serviert.
Vor allem frische regionale Produkte kommen in der "Olen Liese" auf den Tisch. Im Angebot sind je nach Saison Spezialitäten wie Bratheringe, Steckrübenmus, Grünkohl oder Matjes. Grundsätzlich ist alles hausgemacht: So stammen selbst die Kuchen und Torten aus der hauseigenen Bäckerei; die zum Frühstück servierten Konfitüren werden regelmäßig nach Hausrezepten eingekocht.
Das Ambiente ist warm und gemütlich: Tische mit rot-weiß-gewürfelten Tischdecken, an den Wänden alte Original-Menükarten aus dem nahegelegenen Internat Louisenlund, viel in freundlichem Beige-Grün gehaltenes Holz in diesem Rahmen kommt man gern zu fröhlichen Familienfeiern oder einem romantischen Tête-à-Tête zusammen. Etwas schlichter und edler kommt das Restaurant 1797 daher, ohne dabei Steifheit zu vermitteln.
Herrlich entspannend ist auch die große Terrasse vor dem Haus, auf der man im Sommer angenehm von hohen Kastanien beschattet sitzen und den Blick über die gegenüber liegenden Pferdekoppeln des fürstlichen Trakehnergestüts wandern lassen kann.
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