Von der Sonne verwöhnt, voller Lebensfreude und reich an Kultur: Warum die Schwarzwaldhaupstadt immer einen Besuch wert ist und was man außer den Bächle auf keinen Fall verpassen sollte.
Von Bächle und Brägele
In den Bächle plantschen vor allem Kinder gern; Foto: © FWTM/Raach
Tag für Tag ziehen die "Bächleputzer" durch Freiburgs Altstadt und sorgen dafür, dass in den neun Kilometer langen Bächle das Wasser immer fließt. Denn nicht selten verstopfen Algenbewuchs und Abfälle die engen Wasserläufe. Die kleinen offenen Wasserkanäle sind ein Wahrzeichen Freiburgs und bereits im Mittelalter entstanden, wo sie noch zur Wasserversorgung, als Viehtränke oder Löschwasserzufuhr dienten.
Dass es die Bächle heute noch gibt, ist gar nicht selbstverständlich, denn im 19. Jahrhundert galten sie als "unmodern" und sollten unter Gittern verschwinden. In den 1950er-Jahren wollte der ADAC die angeblichen Verkehrshindernisse sogar abschaffen lassen. Doch am Ende erkannte man sie als attraktives Wiedererkennungsmerkmal im Stadtbild an, und so plätschern die Bächle noch heute vor sich hin.
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Von einer fast 900-jährigen Geschichte geprägt, ist Freiburg mit seinen verwinkelten Gassen und idyllischen Innenhöfen vor allem als Universitätsstadt mit über 30.000 Studenten bekannt. Darüber hinaus hat sie aber auch einen Namen als wichtiger Wissenschaftsstandort und angesehene Sportstadt. Aber auch Liebhaber guter Weine sind in Freiburg richtig: In keiner anderen Großstadt Deutschlands finden sich so viele Rebflächen innerhalb der Stadtgrenze wie hier. Und die enge Verbundenheit zum Wein wird auf den alljährlichen Weinfesten ausgelassen gefeiert.
Aber auch gutes Essen gehört in Freiburg zum täglichen Leben dazu, und die Auswahl an Gaumenfreuden ist dementsprechend groß. Vom Leberle mit Brägele (Bratkartoffeln) über das Schäufele (geräucherte Schweineschulter) bis zu Schupfnudeln mit Specksauerkraut – hier schlemmt man ebenso gern in der urigen Kneipe wie im gediegenen Sterne-Lokal.
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