Das Alte Land strahlt im Frühling in den schönsten Farben der blühenden Obstbäume. Ein einmaliges Naturerlebnis, das man sehen, riechen und schmecken kann.
15 Millionen Obstbäume: von der Süderelbe bis an die Schwinge
Romantisches Stadt im Alten Land - Stade an der Elbe. Foto: Tourismusverband Altes Land
Die Region vor den Toren Hamburgs erblüht im Frühling in den schönsten Farben. Dann lohnt es sich besonders, die niedersächsische Region an der Elbe zu entdecken.
Etwa 170 Quadratkilometer ist sie groß und begleitet auf fast 100 Kilometern die Elbe auf ihrem Weg zur Mündung. Das Gebiet erstreckt sich von der Süderelbe bei Moorburg bis an die Schwinge bei Stade. Und in dieser Landschaft gibt es jede Menge zu erleben und entdecken: Die einen radeln mit dem Fahrrad den Elberadweg entlang, andere erkunden die Geest mit dem Moorexpress. Und wieder andere nehmen an einer historischen Stadtführung durch das über 1.000 Jahre alte Stade teil.
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Den Reiz der Region machen aber vor allem die 15 Millionen Obstbäume aus, die das Alte Land zum größten Obstanbaugebiet Deutschlands machen. Von Mitte April bis Mitte Mai ist ein Besuch daher ein besonderes Erlebnis, wenn zuerst die Kirschblüten und wenig später die Apfelblüten die Landschaft in eine rosa-weiße Pracht verwandeln.
Besonders schön ist es im Frühling in Jork, dem "Herzen des Alten Landes". Von Hamburg gerade mal rund 32 Kilometer entfernt, liegt der Ort inmitten von Obstplantagen und verzaubert durch seine gut erhaltenen Fachwerkhäuser, Kirchen und der Borsteler Mühle. Wegen seines romantischen Flairs ist Jork nicht nur ein Touristenmagnet, sondern auch ein beliebter Ort für Eheschließungen. 367 Trauungen waren im Jahr 1993 der absolute Spitzenrekord im Jorker Rathaus.
Mit Stade und Buxtehude hat die Region auch zwei Kulturschätze in petto. Stade war früher sogar eine bedeutendere Hansestadt als Hamburg. Daran erinnert heute noch eindrucksvoll der Hansehafen aus dem 13. Jahrhundert, der in seiner ursprünglichen Form fast unverändert erhalten geblieben ist.
Aber auch Buxtehude, wo einst das Märchen vom Hasen und Igel, die „up de lütje Heide bi Buxtehude“ um die Wette liefen, spielte, hat ebenfalls 1.000 Jahre auf dem Buckel. Und noch heute begrenzt ein alter Festungsgraben die historische Altstadt mit ihrem uralten Kopfsteinpflaster, den restaurierten Kaufmannshäusern und kunstvoll verzierten Fachwerkgiebeln. Anziehungspunkt ist der alte Hafen, der die älteste künstlich angelegte Hafenanlage Nordeuropas ist.
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