Futuristisch wirkt der Katamaran mit dem Namen „Halunder Jet“, der von den Hamburger Landungsbrücken mit Zwischenstopps in Wedel und Cuxhaven täglich bis zu 579 Gäste nach Helgoland bugsiert. Viele Fahrgäste versammeln sich auf dem kleinen Außendeck im hinteren Bereich des Schiffes, um den Ausblick zu genießen.
Tolle Eindrücke von Hamburg bieten sich vom Wasser aus. Schnell verändert sich die Landschaft und die Elbe wird bis zur Mündung in die Nordsee immer breiter. Ein letzter Stopp in Cuxhaven, dann geht es mit fast 70 km/h hinaus aufs Meer. Um 12.45 Uhr legt der „Halunder Jet“ nach fast vier Stunden Fahrt in Helgoland an.
Helgoland hat drei Ebenen, das „Unterland“, das „Mittelland“ und das „Oberland“. Statt des Fahrstuhls wählen wir die Treppe mit 182 Stufen hinauf ins Oberland auf den roten Sandsteinfelsen. Einige Mitreisende verschwinden in den zahlreichen Duty-Free-Shops, andere lassen sich mit einem Boot zur vorgelagerten Düne übersetzen.
Wenn der Stadtlärm hinter einem liegt, das Tuckern der Kutter, das Geschrei der Möwen und der Duft von salzigem Meerwasser in der Luft liegen, dann ist man angekommen: in Friedrichskoog.
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