Das sind mal Pilze, die wir lieben: Ziegenlippe, Flockenstieliger Hexenröhrling und Goldröhrling. Pilze, die in Deutschland wachsen und geschmacklich den Berühmtheiten Steinpilz, Pfifferling oder Maronenröhrling nicht nach stehen.
September und Oktober - Hochsaison für Pilze und Geheimniskrämer
Was ist ein Himmel voller Geigen gegen einen Korb voller Pilze?
Ziegenlippe, Hexenröhrling und Hallimasch? Alles Pilze aus unserem Lande, die geschmacklich den altbekannten Steinpilzen, Pfifferlingen und Maronenröhrlingen nicht nach stehen.
Vom September bis noch in den Oktober hinein herrscht Hochsaison bei allen Pilzsammlern in Deutschland. Ausgestattet mit Pilzlexikon, Messer und einem Naturkorb strömen sie in die Wälder auf der Suche nach den schönsten Pilzen. Und das vor allem aus einem Grund:
um sie in die Pfanne zu hauen!
Steinpilze, Maronenröhrlinge, Pfifferlinge, Täublinge oder Birkenpilze: Wo lohnt sich die Suche?
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Diese persönliche Geheimnis hüten eingefleischte Pilzsammler wie die Höllenhunde den Hades.
Wie Angler oder Bernsteinsammler kennt jeder von ihnen Stellen, an denen er schon öfter fündig geworden ist. Die genauen Fundorte bleiben aber ein gut gehütetes Geheimnis.
Essbare Pilze kann man an vielen Standorttypen in der Natur finden: Arten, die Wiesen bevorzugen gibt es ebenso wie solche, die im Nadel-, Misch- oder Laubwald am Boden oder sogar auf Bäumen oder Baumstümpfen wachsen. Gerade wer sich als Anfänger auf die einfacher bestimmbaren Röhrlinge beschränken will, wird seine Augen auf den Waldboden richten.
Viele der Röhrenpilze leben in Symbiose mit einer oder mehreren Baumarten. Oft wurden sie sogar nach dem Namen ihres bevorzugten "Lebenspartners" benannt: Der Birkenpilz wächst meist unter Birken und die Eichenrotkappe häufig unter Eichen, aber auch unter Buchen und Linden.
Auch beim Kiefern- und dem Eichensteinpilz oder beim Erlengrübling kann man die Standortvorlieben an den Namen ablesen. Allerdings nehmen es die Pilze oft nicht ganz so genau, denn wenn der Hexenröhrling Rückschlüsse auf seinen Namen zu liesse, würde sich evtl. niemand mehr in den Wald trauen...
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