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Ilsenburg und der Harzer-Klosterwanderweg

Im Norden des Nationalpark Harz lädt das Städtchen Ilsenburg zur Entschleunigung. Besonders die zwei Kloster des Nationalpark-Ortes bieten Ruhe und Besinnung fernab vom hektischen Alltag.

Text: SD Redaktion

Fotos: Tourismus GmbH Ilsenburg

Das Kloster Drübeck ist eines von zwei Klostern in Ilsenburg

Das Kloster Drübeck ist eines von zwei Klostern in Ilsenburg

Ilsenburg in Kürze
Historisches Städtchen von sattem Grün ummantelt. So oder ähnlich könnte die Kurzzusammenfassung Ilsenburgs lauten. Nationalpark-Ort Ilsenburg liegt dem Brocken – mit 1.141 Metern Norddeutschlands höchster Berg – zu Füßen, am nördlichen Rande des Nationalpark Harz, einem der größten Waldnationalparke in Deutschland. Die knapp 10.000 Einwohner zählende Kleinstadt zeichnet sich besonders durch seine historischen Bauwerke und die die Stadt umgebende Natur aus.

Das Hütten- und Technikmuseum im historischen Marienhof zeigt nicht nur eine spannende Dauerausstellung zur Stadtgeschichte sondern dokumentiert auch die Geschichte der Ilsenburger Hüttenindustrie, besonders des Eisenkunstgusses, auf anschauliche Weise. Neben den urigen Fachwerkhäusern der Altstadt ist besonders das Ilsenburger Schloss eine Augenweide und zieht nicht nur Achitekturfreunde und Historiker in seinen Bann. Wem der Sinn mehr nach Natur denn Kultur steht, der schnürt die Wanderstiefel und macht sich auf zur Ilse. Das Ilsetal erstreckt sich südwestlich von Ilsenburg. Unterhalb des Brockengipfels entspringt die Ilse und bahnt sich ihren Weg durch die bizarr-romantische Harzer Felslandschaft. An ihrem Ufer entlang führt der Heinrich-Heine-Weg, einer der schönsten Wanderwege der Region.

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Der Harzer-Klosterwanderweg
Natur und Kultur verbindet dagegen der Klosterwanderweg auf entschleunigende Weise. Wer kennt das nicht; Im Alltag rennt die Zeit nur so vorbei. Häufig fehlt es an Momenten des Innehaltens, sich Besinnens und Abschaltens. Gerade in Kombination mit einem Klosterbesuch kann eine Auszeit in der Natur kann Ruhe und Klarheit bieten. Ilsenburg beherbergt gleich zwei historische Klosteranlagen, die Klöster Ilsenburg und Drübeck. Beide Klöster liegen an der berühmten Ferienstraße „Straße der Romanik“. Die Klosterkirche in Drübeck stammt aus dem 10. Jahrhundert. Der Klosterkomplex beherbergt heute nicht nur ein bedeutsames evangelisches Zentrum sondern auch ein Pädagogisch-Theologisches Institut sowie ein Haus der Stille. Das Kloster Ilsenburg und die im 11. Jahrhundert erbaute Klosterkirche St. Peter und Paul laden insbesondere durch den Schlossgarten des benachbarten Schloss Ilsenburg zur Frischluft-Erholung ein. Der Harzer-Klosterwanderweg verläuft auf einer Strecke von 64 Kilometern zwischen Kloster Grauhof bei Goslar und Kloster Wendhusen bei Thale. Neben den Ilsenburger Klöstern führt der Weg auch an der Burg Regenstein, der berühmten Teufelsmauer sowie dem kleinen und großen Schloss Blankenburg vorbei, auch die Städte Werningerode und Goslar liegen am Wegesrand und laden zu einem Besuch ein.

Tipp für die Nacht
Wer tagsüber aktiv im Nationalpark Harz unterwegs war, egal ob beim Wandern oder auch mit dem Fahrrad, der freut sich abends über ein erholsames Quartier.Ein eben solches samt kulinarischer Leckerbissen und gemütlicher Zimmer ist das Landhaus zu den Rothen Forellen ein in Ilsenburg.

Foto: Tourismus GmbH Ilsenburg Foto: Tourismus GmbH Ilsenburg Foto: Tourismus GmbH Ilsenburg Foto: Tourismus GmbH Ilsenburg

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