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Sehnsucht Deutschland - Film
Das Kurhaus in Wiesbaden

Wiesbaden - Wo Hessen baden gehen

Autorin Uta Buhr hat das „Pensionopolis“ der Kaiserzeit auf Herz und Nieren geprüft und vergibt das Prädikat „Lebensqualität sehr gut“.

Text: Uta Buhr

Fotos: Deutsche Zentrale für Tourismus e.V./photo & design Hors Goebel (2)/Torsten Krüger(1)

Ubi bene, ibi patria - Wo der Römer baden konnte, fühlte er sich zu Hause

Marktkirche mit dem Denkmal für Wilhelm von Oranien

Marktkirche mit dem Denkmal für Wilhelm von Oranien

Einst siedelten die Römer zwischen den Hängen von Taunus und Rheingau. Ihr Erbe, Weinanbau und Badefreuden, gibt der Genussregion bis heute ihr unverwechselbares Gesicht.

Ubi bene, ibi patria! Wo der Römer baden konnte, fühlte er sich zu Hause. Und gab es je ein attraktiveres Gebiet für die verwöhnten Söhne Roms als die Siedlung der germanischen Mattiaker am rechten Ufer des Rheins?

Als sich die Legionäre des Imperators Caligula um das Jahr 40 n. Chr. hier häuslich niederließen, nahmen sie ein gelobtes Land mit üppig sprudelnden Th ermal- und Mineralquellen in Besitz, das so ganz nach ihrem Geschmack war – ebenso wie das milde Klima. Über 300 Jahre lang siedelten sie hier und kamen sogar gut mit den nordischen „Barbaren“ aus, bis feindliche Stämme aus den dunklen Wäldern Germaniens sie vertrieben und das Land später in die Hände der Franken fiel. Im 9.Jahrhundert wurde der Handelsplatz Wisibada – Bad in den Wiesen – zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Weinanbau und Badefreuden machten den Ort schon im Mittelalter zu einer Genussregion, in der es sich gut leben ließ.

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Daran hat sich bis heute nichts geändert, denn die mondäne, zwischen den Hängen des Taunus und dem Rheingau gelegene Kurstadt zählt zu den Orten mit der höchsten Lebensqualität in der Republik. Hier sollen, gemessen an der Bevölkerungszahl von rund 280.000 Seelen, die meisten Millionäre Deutschlands residieren.

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