Die Wartburg war Herberge und Unterschlupf für Martin Luther. Dem Reformator soll hier der Teufel erschienen sein. Wesentlich angenehmere Begegnungen erwarten die Gäste heute im Hotel auf der Wartburg.
Für fröhliche Leut
Blick auf das Wartburg-Hotel; credit: Matthes & Partner PR
Früher war es das Gasthaus für fröhliche Leut. Heute ist es das Fünfsternehotel auf der Wartburg. Hier erwartet die Gäste eine berührende Burgromantik im Stil des 16. Jahrhunderts. Mit Natursteinfassade und Fachwerk wurde das Haus im Jahr 2001 restauriert. Schon seit Goethes Zeiten finden Reisende an diesem Ort Ruhe und Entspannung. Sie erleben Kultur und Geschichte hautnah – bis zum heutigen Tag.
Die Wartburg thront auf einem zweihundert Meter hohen Felsen über Eisenach. Seit dem Mittelalter ist sie weltberühmt - als wehrhafte Festung, prächtige Residenz und Herberge des Reformators Martin Luther. Sie gilt als ein Ort der Einkehr und der Geborgenheit. Verschiedene Stile vergangener Jahrhunderte, große Geschichte und kleine Geschichten verleihen dem Gemäuer seine Aura, der man sich bis heute kaum entziehen kann. Es scheint, als sei schon immer auf diesem Berg gebaut worden. Man könnte meinen, jede Generation seit tausend Jahren habe das Ihrige zu der Burganlage beigetragen.
Welterbe Wartburg
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Vor rund 200 Jahren sah es so aus, als sei die altersschwache Wartburg am Ende. Dass sie am Ausgang des 19. Jahrhunderts wiedererstand, verdankt sie dem regen Interesse ihres damaligen Eigentümers, Großherzog Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach, und ihres Architekten, Professor Hugo von Ritgen.
Restauriert, ergänzt und schöner denn je weckte die Wartburg schnell touristisches Interesse. Darauf glaubte man sich mit dem Bau eines Gasthofes eingerichtet zu haben. Dass jedoch so viele Gäste kamen und ihre Zahl beständig wuchs, ließ aus Weitsicht bald Einsicht werden: Es bedurfte eines geräumigeren Neubaus.
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