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Sehnsucht Deutschland - Film
Weinberge im Rheingau; Credit: © Deutsches Weinistitut (DWI)

Rheingau – Kniefall für den Weinbau

Qualitätsoffensive mit historischem Hintergrund und moderner Winzergeneration. Der Rheingau ist die Heimat des Rieslings. Hier gehen Tradition und Moderne Hand in Hand. Zwischen alten Klöstern und Schlössern, hat sich ein neues Gütesiegel, das „Erste Gewächs“ etabliert.

Geburtsort des Riesling

Bei Johannisberg ist die Weinlese im Herbst Handarbeit; Credit: © Deutsches Weinistitut (DWI)

Bei Johannisberg ist die Weinlese im Herbst Handarbeit; Credit: © Deutsches Weinistitut (DWI)

In geschwungenen Zügen windet sich der Rhein immer in nördlicher Richtung durch Deutschland. Doch plötzlich biegt er bei Wiesbaden Richtung Westen ab. In einem nahezu perfekten rechten Winkel fließt er hier ein Stück in westliche Richtung, ehe er sich nach etwa 30 Kilometern wieder gen Norden wendet. Ein von Osten nach Wersten verlaufender Taunus-Ausläufer, das Rheingau-Gebirge, zwingt den Fluss in neue Bahnen. So unterbricht der Rhein in einem faszinierenden Wunderspiel der Natur seinen sonst so exakten Geradeauslauf.

Es ist dieser markanten links-rechts Wendung zu verdanken, dass es den Rheingau als solchen gibt.

Faszination Wein: Rheingau

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Auf dem so genannten Rheinknie erstreckt sich heute rechtsseitig der viel befahrenen Wasserstraße, zwischen Wiesbaden und Lorch am Rhein, der Rheingau, der sich besonders mit seinem edlen Riesling einen Namen gemacht hat. Das Gebiet umfasst 3.100 Hektar Rebfläche, 2.500 Hektar sind allein mit Riesling bestockt. Insgesamt gilt der Rheingau mit dem Schloss Johannisberg und der Zisterzienserabtei Kloster Eberbach nicht nur als Geburtsort der deutschen Riesling-Kultur, er ist auch das Gebiet, in dem die Rebsorte weltweit den höchsten Anteil an der Gesamtanbaufläche ausmacht.

Besonders die Rheingauer Riesling Spätlesen zählen bis heute zu den Vorzeigeweinen der Region. An den trocknen, steinigen Südhängen der Region kann der Riesling besonderes gut gedeihen. Auch an kalten Wintertagen kann er hier bestens überdauern und genießt eine besonders lange Reifezeit, die den Spätlesen ganz besonders zu Gute kommt. Der Rhein fungiert mit seinen Wassermassen überdies als Feuchtigkeits- und Wärmespeicher. So verschont der Fluss vor starken Temperaturschwankungen und so herrschen relativ gemäßigte Temperaturen im umliegenden Gebiet. Es ist so also kaum verwunderlich, dass sich in einer Region mit so idealen Voraussetzungen zahlreiche Weingüter mit Weltruf finden. Neben dem Riesling hat sich der Rheingau auch mit Spätburgunder – insbesondere im Gebiet um Assmannshausen – einen Namen gemacht.

Eine neue Klasse für sich sind die Weine mit der so genannten Auszeichnung „Erstes Gewächs“, die eine aufstrebende Generation junger Winzer 1999 ins Leben rief. Dieses Siegel verifiziert den Anbau in anhand einer Karte des Deutschen Wetterdienstes klassifizierten Ersten Lagen und die Erzeugung nach anspruchsvollen Kriterien.

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Fotos: © Deutsches Weinistitut (DWI)

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