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Sehnsucht Deutschland - Film
Der Rotenfels ist die größte Steilwand nördlich der Alpen; Credit: © Deutsches Weininstitut DWI

Weinanbau Naheland - wo das Gute so nahe liegt

In Rheinland-Pfalz erstreckt sich rund um die Nahe ein 4.000 Hektar großes Weinanbaugebiet. In romantischer Kulisse gedeihen hier edle Tropfen für die ein optimales Verhältnis von Frucht und Würze charakteristisch ist.

Wenig Wind für guten Wein

Weinberge an der Nahe; Credit: © Deutsches Weininstitut DWI

Weinberge an der Nahe; Credit: © Deutsches Weininstitut DWI

Wer kennt das nicht, der Wind pfeift in hohen Böen, die Schultern ziehen sich fast bis zu den Ohren hoch und schnell wird Schutz hinter dem nächsten Baum, in einem Hauseingang oder auch einem Bushaltestellenhäuschen gesucht.

Aber wer hat bei aufkommendem Sturm schon einmal das eigene Schutzquartier mit einer Weinrebe geteilt? Das ist wahrlich eher selten der Fall. Dank natürlicher Schutzwälle ist das aber auch nicht von Nöten. Der Hunsrück ist ein solches Schutzmassiv. Bis zu 816 Metern reckt er sich in die Höhe und schirmt Wind und Wetter ab. Er sorgt dafür, dass milde Temperaturen und zahlreiche Sonnenstrahlen entlang der Nahe ein ideales Klima für den Weinbau schaffen.

SDTV - Das Gute im Naheland

mehr sehen unter www.sehnsuchtdeutschland.tv

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Das Weinbaugebiet Nahe erstreckt sich entlang des Flusses von Martinstein bis Bingen und schließt auch die Täler von Guldenbach, Gräfenbach, Glan und Alsenz mit ein. Insgesamt 4.000 Hektar Rebfläche werden hier für edle Weine kultiviert. Die romantischen Flusstäler und dramatisch anmutenden Felsformationen sorgen für eine malerische Kulisse, die das saftige Grün des Weins in ein abwechslungsreiches Farbenspiel taucht. Einen imposanten Anblick bietet besonders der Rotenfels, der mit 202 Metern Wandhöhe und 1.200 Metern Länge die größte Steilwand zwischen den Alpen und Skandinavien bildet.

An der Nahe werden auf insgesamt 75 Prozent der Fläche Weißweine angebaut. Rund ein Viertel der Rebfläche ist mit Riesling bestockt. Darüber hinaus finden sich auch Rivaner, Silvaner, Weiß- und Grauburgunder sowie Kerner und Scheurebe unter den hiesigen Weißen. Die 25 Prozent des Gebiets, die mit roten Reben bestockt sind, beherbergen insbesondere Dornfelder und Portugieser. Die Gewächse von der Nahe haben allgemein ein großes Potenzial an Frucht, Würze und Gehalt.

Der Reichtum der Naheweine ist nicht zu letzt der bewegten Erdgeschichte dieser Region zu verdanken. Die große Bodenvielfalt hat neben Schiefergestein auch vulkanische Porphyr- sowie Sandstein-, Löss- und Lehmböden vorzuweisen. So gedeihen hier nicht nur zahlreiche unterschiedliche Rebsorten, sondern es können sich auch diverse Weinstile entfalten.

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Fotos: © Deutsches Weininstitut DWI

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