Das Weltkulturerbe Zollverein – ehemals die „schönste Zeche der Welt“ - ist das bekannteste Industriedenkmal und Zentrum der Kreativwirtschaft im Ruhrgebiet. 2001 wurde es auf die Liste der Weltkulturerbestätten der UNESCO aufgenommen.
Weltkulturerbe Zeche Zollverein in Essen
Zeche Zollverein. Foto: Thomas Mayer, Zollverein
Als ein "repräsentatives Beispiel für die Entwicklung der Schwerindustrie in Europa" wurden Zeche und Kokerei Zollverein zum Welterbe. Die Zeche Zollverein in Essen war die größte und modernste Steinkohleförderanlage der Welt.
Die beiden vom Bauhaus inspirierten Architekten Fritz Schupp und Martin Kremmer, die den in zwei Achsen angeordneten Industriekomplex nach Prinzipien der Symmetrie und Geometrie harmonisch durchgestalteten, konstruierten mit Zollverein Schacht XII und der Kokerei eine einmalige Musteranlage.
1986 wurde die Zeche nach 55 Betriebsjahren stillgelegt, die Kokerei wurde 1993 geschlossen. Heute bilden Kokerei und Schacht XII gemeinsam eine einzigartige Industrieanlage von internationalem Rang mit einem lebendigen Kulturzentrum. Auf der "schönsten Zeche der Welt" kann man die Moderne der 20er und 30er Jahre sowie die Entwicklung der Schwerindustrie nachvollziehen.
Zeche Zollverein
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Eine im Originalzustand belassene Übertageanlage beherbergt den Museumspfad. Er führt durch die Gebäude der ehemaligen Sieberei, der Kohlenwäsche, vorbei an gigantischen Maschinen und Förderbändern.
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Fotos: Zeche Zollverein/Thomas Mayer, Thomas Willemsen
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