Wandern an rauschenden Wassern: Schmale Pfade, wilde Steige, die Wutachschlucht und stille Forstwege machen den Wanderweg Schluchtensteig im Naturpark Südschwarzwald aus.
Schluchtensteig, die Aufgabe: von Stühlingen nach Wehr über 118 km
Blick vom Räuberschlösslefelsen über der Wutachschlucht; Foto: www.wanderwelten.com
Schmale Pfade, wilde Steige und stille Forstwege machen den Schluchtensteig aus. Abschnitte über Stock und Stein werden immer wieder von gut zu gehenden Fuhrwegen unterbrochen, die Gelegenheit zum Erholen und Durchschnaufen geben.
Der Schluchtensteig, der im Juni 2008 in seine erste Saison ging, verläuft von Stühlingen durch die Wutachschlucht nach Lenzkirch und zum Schluchsee, passiert den Dom zu St. Blasien, überquert die sanften Hochflächen von Dachsberg und Ibach und windet sich von Todtmoos durch das dramatische Wehratal nach Wehr.
Es ist kein reiner Talweg – im Gegenteil. In schönster Regelmäßigkeit werden Felskanzeln und Berggipfel angesteuert. Immer wieder öffnen sich Blicke auf die gerade durchwanderten Schluchten oder auf diejenigen voraus.
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Mal grüßt der Feldberg über den bewaldeten Schwarzwaldbergen, dann sind es die vergletscherten Berge der Schweizer Alpen, die sich panoramafüllend im Süden aufreihen.
Das Schöne am Schluchtensteig ist seine Etappenvielfalt, durch die kein Tag dem anderen gleicht. Selbst die drei Tage Wutachschlucht zeigen völlig unterschiedliche Profile. Zu Beginn die schwindelerregenden Wutachflühen, dann üppige Urwaldflora in Deutschlands größtem Canyon und schließlich Wasserfälle, wilde Felsklammen und Geröllhänge scheinbar fernab jeder Zivilisation, würde nicht ab und an das Pfeifen der Höllentalbahn zu hören sein.
Dass der Schluchtensteig im Naturpark Südschwarzwald durch eine traditionsreiche Tourismusregion führt wird schnell klar und macht langwierige Planungen überflüssig. Busse und Bahnen bilden ein dichtes Netz rund um den Wegverlauf, in das jedes Etappenziel eingebunden ist. Gasthöfe und Hotels sind dank der Stationen in bekannten Ferienorten nirgends Mangelware.
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