Siloclimbing heißt in Burgstaaken auf Fehmarn die angesagteste Attraktion. Was einst aus einem Werbegag entstand, zieht heute Groß und Klein magisch an und ist Europas höchste „toprope“ gesicherte Kletteranlage.
Hoch hinaus auf Deutschlands sonnenreichster Insel
Aus Getreidespeichern wurde eine angesagte Kletteranlage; Foto: Bettina Sandt
Die Kulisse der Kletteranlage im Erlebnishafen Burgstaaken auf Fehmarn ist keine Gewöhnliche. Spektakulär sind die 40 Meter hohen Getreidespeicher, die es zu erklimmen gilt.
Der ehemalige Surfshopbetreiber Roland Hain, der zu Beginn des Projekts, wie er selbst sagt, keinen blassen Schimmer vom Klettern hatte, ist hier heute Chef und verbringt den Sommer über auf Fehmarn und geht in den Wintermonaten in den Anden klettern.
Die Atmosphäre ist entspannt und familiär, und man fühlt sich bei dem ausgeglichenen Hain und seiner Crew in den besten Händen. Da überwinden selbst Höhenängstliche ihren inneren Schweinehund.
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Ab einer Körpergröße von 1,15 Meter und bis höchstens 100 Kilo Körpergewicht kann man beim Siloclimbing auch ohne Klettererfahrung auf 13 verschiedenen zwischen fünf und 40 Meter hohen Routen seine Kletterkräfte austesten.
Das Publikum ist bunt gemischt und zwischen vier und 72 Jahren alt. Der bislang schnellste Erwachsene, der die 40 Meter erklommen hat, braucht 54 Sekunden. Doch dafür benötigt man dann doch ein wenig Übung.
Für Anfänger sind auch schon stattliche 15 Meter eine Herausforderung, denn bei diesem Klettererlebnis sind viel Konzentration, Bein- und Armleistung, aber vor allem auch Vertrauen zum Partner, gefragt, der einen am Boden sichert.
Fünf Euro pro Person und Stunde kostet der Kletterspaß. Eine Ausrüstung leiht man ebenfalls für 5 Euro pro Stunde.
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