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Porzellan - 300 Jahre weißes Gold aus Dresden (Seite 3 von 3)

Vor 300 Jahren träumte der sächsische Kurfürst August der Starke von unermesslichen Schätzen, von Diamanten, Silber und Gold. Doch Augusts Gold war weiß, fast durchsichtig und mit feinem Dekor bemalt.

Die weltweit größte Porzellansammlung

Als August der Starke 1733 starb, schuldete er der Meißner Porzellanmanufaktur 47.926 Taler. Das Projekt des Porzellanschlosses blieb unvollendet. Übrig blieben das Japanische Palais mit seiner geschwungenen Dachform und dem großartigen Giebelrelief „die porzellanerzeugenden Länder bringen Saxonia ihre Schätze dar" sowie rund 20.000 Porzellanstücke, die seit 1962 im Dresdner Zwinger gezeigt werden.

Die Porzellansammlung ist heute das weltweit größte Museum seiner Art. Von den rund 20.000 inventarisierten Porzellankunstwerken werden derzeit rund 2000 davon ausgestellt.
Eins der Prunkstücke der Sammlung ist das sogenannte Schwanenservice. Es entstand ab 1738 in 1400 Einzelteilen und ist das größte und prunkvollste Service, das je eine Porzellanmanufaktur schuf.

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Mit Vorträgen und Veranstaltungen gedachte Dresden seit Ende 2007 des 300. Geburtstags des europäischen Porzellans. Erstmals wurde dabei ein Traum Augusts des Starken verwirklicht: das Porzellan als Musikinstrument zum erklingen zu bringen. Nachdem im Jahr 2000 die Dresdner Orgelbaufirma Jehmlich und die Meißener Porzellanmanufaktur eine Porzellanorgel herstellten, wurde 2007 erstmals ein kombiniertes Orgel-Glockenspiel aus Porzellan, der "Meißner Pfau" eingeweiht, allerdings weder in Meißen, noch in Dresden, sondern im japanischen Yokohama.

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