Usedom. 632 paradiesische Quadratkilometer. Flache Sandstrände, breite Schilfgürtel und spektakuläre Steilküsten. Malerische Seen ducken sich ins hügelige Endlosgrün von Wiese, Feld und Wald. Die Wasser der Ostsee umarmen die Insel. Traumziel.
42 km langer Sandstrand vom Feinsten
Beschaulich: Fischerboot am Endlosstrand von Usedom Foto: www.usedom.de
Usedom vor der Küste von Mecklenburg-Vorpommern überzeugte seine Besucher schon vor Jahrhunderten mit seinem touristischen Angebot. Nur zwei Jahre nach der Wiedervereinigung kehrte die Ostseeinsel Usedom ins Bewusstsein Gesamtdeutschlands zurück: Loriot war 1991 mit seinem Film „Pappa ante Portas“ in den Kinos und als Rentner Heinrich Lohse auf der Seebrücke in Ahlbeck.
Bereits im 19. und 20. Jahrhundert hatte sich die Prominenz auf der Insel mit den durchschnittlich meisten Sonnentagen und der gesunden Seeluft ein Stelldichein gegeben:
Kaiser Wilhelm I, Theodor Fontane, Johann Strauß, Maxim Gorki, Heinrich und Thomas Mann, um nur ein paar zu nennen.
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Doch neben der Ahlbecker Seebrücke, die an das englische Seebad Brighton erinnert, finden sich noch viele architektonische Zeugnisse dieser Hochzeit. Usedom ist sich des Erbes bewusst und pflegt die moderne Badekultur ebenso wie die alten Herrenhäuser.
Auf 42 sagenhaften Kilometern säumt der Strand das Blau der Ostsee von Peenemünde bis nach Ahlbeck, fein und weiß und bis zu 70 Meter breit. Genügend Platz also, egal ob man’s betriebsam oder eher einsam liebt.
Und selbst wenn die Sonne, die sich nirgendwo sonst in Deutschland häufiger blicken lässt als auf Usedom , mal nicht scheint, wenn der Wind auf die Küste peitscht und das leise Flüstern des Wassers in wütendes Toben verwandelt, verliert das Meer nichts von seinem Zauber.
Kinder entlassen jetzt ihre Drachen in die Luft, Sammler bücken sich nach Muscheln und Bernstein, Spaziergänger setzen ihre Spuren in den Sand. Im Angesicht von Seebrücken und Bäderarchitektur, von Steilküsten und Dünenwällen.
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