Inkasso-Henry vom Hamburger Kiez hatte schon viele Jobs. Kaum einer dabei, den man klassisch erlernen konnte. Und jetzt zeigt er denen, die sich trauen, sein St. Pauli vor und hinter den Kulissen.
Drei Stunden mit Inkasso-Henry vergisst niemand
Geht der Sache auf den Grund - Inkasso-Henry. Foto: N. Zaddach
Inkasso-Henry lebt und arbeitet seit seiner Geburt auf St. Pauli.
Da er sich am besten selber beschreiben und charakterisieren kann, stellt er sich jetzt selber vor:
Mit mehr als 35 Jahren Berufserfahrung bin ich der dienstälteste Portier auf der Reeperbahn. Mein Arbeitsplatz: Die Tür des Table-Dance-Clubs Lido. Meine Markenzeichen: Grollende Stimme, markige Sprüche in bestem Hamburger Kiez-Jargon und meine brockenartige Erscheinung. An Inkasso-Henry kommt keiner vorbei. Nicht die Macher der Rotlicht-Serie „Die Rote Meile" von Sat.1., die mich mit einem Gastauftritt als Zuhälter verewigten. Und auch nicht Corny Littmann, der mich als Berater für die Ausgestaltung der Rolle des Portiers in seinem St.Pauli-Musical „Heiße Ecke" heranzog und mir so ein Abbild schuf.
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Wenn es um Geld geht, kenne ich keinen Spaß. Seit über 25 Jahren sorge ich dafür, dass säumige Zahler ihren Verpflichtungen nachkommen und bemühe mich dabei um einen ausgewogenen Interessensausgleich. Gläubigern, denen das Loch in der Kasse weh tut, wird genauso geholfen, wie Schuldnern, denen weitere Schmerzen erspart bleiben.
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