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Uckermärker Landrunde – rundum Natur und Kultur

Dieser Wanderweg hält genau das, was sein Name verspricht: Eine Runde durch Natur und Landschaft der Uckermark. See-, Schrei- und Fischadler, Schwarzstorch, europäische Sumpfschildkröte, Fischotter und Eisvogel sind einige der seltenen Arten, denen der Wanderer entlang der Uckermärker Landrunde begegnen kann.

Text: SD-Redaktion/M.Kiel

Fotos: Klaus-Peter Kappest / tmu GmbH

Auf allen Wegen Natur und Kultur erleben

Die Uckermärker Landrunde zählt zu den Qualitätswegen Wanderbares Deutschland

Die Uckermärker Landrunde zählt zu den Qualitätswegen Wanderbares Deutschland

Im Biosphärenreservat Schorfheide Chorin, nordöstlich von Berlin gelegen, ist neben der Natur die historisch gewachsene, kleinteilige Kulturlandschaft ganz besonderer reizvoll: Von Gehölzen durchsetzte Felder und Weiden, alte Dörfer und gepflasterte Alleen lassen den Alltag weit weg erscheinen. Durch die dichten Wälder der Schorfheide geht es in den wasserreichen Naturpark Uckermärkische Seen. Die letzte Eiszeit gab der Uckermark ihr heutiges Gesicht. Über 500 Seen sowie tausende Feldsölle und kleine Tümpel schmiegen sich in die Weite der hügeligen Moränenlandschaft.

In dichten Laubwäldern stößt der Wanderer auf geheimnisvolle Moore, überquert kleine Flüsschen und Kanäle und legt vielleicht eine Rast an einem stillen Waldweiher ein, bevor sich die Landschaft wieder öffnet und den Blick freigibt auf sanft geschwungene Wiesen und Felder. In der Ferne kündigt der Turm einer mittelalterlichen Feldsteinkirche das baldige Erreichen eines historischen Angerdorfes mit Dorfteich und bunten Fachwerkhäusern an. Ehemalige Gutsdörfer bestechen mit alten, oftmals in neuem Glanz erstrahlenden Herrenhäusern.

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Die Ackerbürgerstädte Angermünde und Templin laden zum Verweilen und Bestaunen ein. Dank beeindruckender historischer Bauwerke, wie dem Franziskanerkloster oder der St. Marienkirche, kleiner enger Gassen, liebevoll restaurierter Fachwerkhäuser und Hinterhöfe ist der denkmalgerecht sanierte Stadtkern von Angermünde eine wahre Augenweide. Auch die Stadt Templin begeistert mit historischer Architektur. Die fast vollständig erhaltene mittelalterliche Wehranlage sowie das schöne historische Rathaus sind nur zwei Bauwerke, die Wanderer gesehen haben sollten. Ein Bummel entlang der Stadtmauer ist wie eine kleine Reise durch die Zeit.

Abseits dieser größeren Orte erlebt der Wanderer häufig vollkommene Stille, unterbrochen nur vom Rauschen des Windes oder dem Rufen eines Vogels.


Wander-Tipp: Dominikanerkloster Prenzlau
Der Sakralbau gehört zu den besterhaltenen mittelalterlichen Klosteranlagen in Nordostdeutschland. Kreuzgänge und Refektorium, der Gästespeisesaal der Mönche, die Sakristei und die Frauenkapelle sind besondere Blickfänge. Die Anlage beherbergt u.a. das Kulturhistorische Museum.


Wanderweg auf einen Blick
Start und Ziel: Prenzlau
Länge: 167 Kilometer
Anzahl Etappen: 6
Höhenmeter (Näherungswerte): Aufstieg 1.000 Meter, Abstieg 1.000 Meter
Wegbeschaffenheit: 62% naturbelassen, 18% asphaltiert, 20% sonstige, z.B. Schotter


An- und Abreise
An- und Abreise erfolgt über den Bahnhof Prenzlau.


Karten / Literatur:
Radwander- und Freizeitkarte UCKERMARK, ISBN: 978-9-934895-84-3, 6,90 Euro
Uckermark. Ein Wegbegleiter, ISBN: 978-3981247787, 14,80 Euro


Weitere Informationen
tmu Tourismus Marketing Uckermark GmbH
Stettiner Straße 19
17291 Prenzlau
Telefon: 03984 / 835883

www.tourismus-uckermark.de



Lesen Sie auch unseren Bericht über den Qualitätsweg Der Oderlandweg

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Foto: Klaus-Peter Kappest / tmu GmbH Foto: Klaus-Peter Kappest / tmu GmbH Foto: Klaus-Peter Kappest / tmu GmbH Foto: Klaus-Peter Kappest / tmu GmbH

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