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Mein Leben

Nikolausvertretung oder wie ich half den Glauben an den Weihnachtsmann zu erhalten

Von David [118 Beiträge]   |   06.12.2007 um 19:01:15

Heute ist der Nikolaustag. Gestern war der Vorabend des Nikolaustages und in hoffentlich künftig alter Tradition (dritte Durchführung) krabbelte ich durch die Vorgärten der Nachbarn um einen dicken Schokoladenmann – verbunden mit den besten Wünschen für eine schöne Vorweihnachtszeit – vor der Tür zu platzieren. Schräg gegenüber wohnt die einzige Familie mit Kindern in einem Alter, wo der Glauben an den Weihnachtsmann noch hoch gehalten wird. Und vor der Tür stand tatsächlich ein dicker Stiefel mit einem akkurat in Kinderschrift verfassten Wunschzettel. Da ich ja quasi als Vertreter des Nikolauses/Weihnachtsmannes unterwegs war, nahm ich mich des Zettels an, prüfte die zahlreichen Wünsche und notierte auf der Rückseite den Empfang des Zettels und schrieb folgendes:

Lieber kleiner Jakob, danke für deinen schönen Wunschzettel. Sei lieb zu deinen Eltern, Geschwistern und vor allem meinen Freunden von gegenüber und freue dich sehr auf Heiligabend, denn da wird es etwas geben.
Etwas Schönes, versprochen.

Dein Weihnachtsmann

Natürlich lies ich – in der Annahme, die Eltern würden ihn ohnehin vor dem Morgengrauen an sich nehmen – den Zettel und den dicken Schokoladenmann dort.

Heute morgen traf ich Jakob auf der Straße und er fragte mich, ob ich den Weihnachtsmann kennen würde. Ich antwortete, wir wären alte Freunde und würden uns von früher kennen als ich ihm in Finnland beim Weihnachtsmannschlittenbau half.

Jakob strahlte und wünschte mir einen besonders schönen Tag. Dann ging er fröhlich zur Schule.

Weihnachtszeit mit Kindern, und wenn es die der Nachbarn sind, ist einfach schöner.

Ich hoffe, Sie hatten ebenfalls einen schönen Nikolaustag, herzlichst, DP alias Vertreter des Weihnachtsmannes in Auslieferungsdingen


Kommentare

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  1. Ja, die Weihnachtszeit mit Kindern ist wirklich schön. Auch ich hatte gestern einen wunderbaren Nikolaustag mit der kleinen Johanna, gerade mal zweeinhalb Jahre alt, aber blitzgescheit. Mein Freund, 1,92 Meter groß, hatte sich eine rote Nikolausmütze mit langem Rauschebart aufgesetzt, in der Hand hielt er ein kleines rotes Säckchen mit einem Geschenk darin. Als wir so die Treppe hochkommen, erstarrt das kleine Mädchen mit den Engelslocken fast vor Überraschung, rennt in Windeseile in die Wohnung zurück und ruft, Papi, Papi, da ist der Nikolaus.

    Selten habe ich so glückliche und faszinierte Kinderaugen gesehen, und das Geschenk kam riesig an.
    Und noch Stunden später, als die kleine Johanna schon längst im Bett lag, rief sie immer wieder ins Wohnzimmer: “Papa, der Nikolaus war heute da, in meinem Haus, und er hat Geschenke mitgebracht”.

    Solche Momente sind wahres Glück.

    Hamburger Deern        7 December 2007, 14:09




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